2/4/2019

Franchising international: Subway schließt 1.100 Standorte in den USA

In Deutschland ist das Gastronomie-Franchisesystem Subway in den vergangenen Jahren stetig gewachsen - im Ursprungsland USA wurde die Kette jedoch kleiner. Wie das Fachportal Foodservice.de berichtet, wurden im vergangenen Jahr dort 1.100 Standorte geschlossen, deutlich mehr als ursprünglich angekündigt. Subway Sandwiches ist nun mit weniger als 25.000 Restaurants im Land vertreten.

Hintergrund ist dem Unternehmen zufolge die Strategie, weniger profitable Standorte aufzugeben, zu überarbeiten oder gegen bessere Lagen einzutauschen. Dadurch sinke zwar die Zahl der Restaurants, die bestehenden würden dafür aber lohnender. Noch sei die Schließungsserie auch nicht abgeschlossen. Neben ungünstiger Lagen gebe es auch Gebiete, in denen mehrere Subway Standorte zu nah beieinander zu finden seien. Vorausgegangen war in den Jahren 2010 bis 2015 eine stark forcierte Expansion der Kette: In diesem Zeitraum wuchs die Anzahl der Units dem Bericht zufolge um 28 Prozent.

Ursprünglich hatte Subway für 2018 die Schließung von 500 Standorten in den USA prognostiziert. In den vergangenen drei Jahren hat die Kette insgesamt fast neun Prozent seiner Standorte verloren. Neben der internen Neubewertung und Umgestaltung spielen laut Foodservice.de auch die zunehmende Konkurrenz kleiner Ketten wie Jimmy John’s, Firehouse Subs und Jersey Mike’s eine Rolle.

In Deutschland eröffneten im vergangenen Jahr 33 neue Subway-Standorte. Derzeit gehören deutschlandweit rund 690 Restaurants zur Kette, die von mehr als 360 Franchisenehmern betrieben werden. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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