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Neuigkeiten aus der Franchise-Wirtschaft

Nichts für Veganer und Vegetarier: Burger King testet erstes pflanzenbasiertes Restaurant in Köln

Fast-Food-Ketten sind trotz einzelner Aktionen, die das vegane oder vegetarische Angebot erweitern, nicht gerade die erste Wahl für Gäste, die auf Fleisch verzichten möchten. Der Löwenanteil der Produkte ist eher fleisch- als pflanzenbasiert. In Köln testet nun das Gastronomie-Franchise-System Burger King vom 7. bis 11. Juni 2021 sein weltweit erstes Plant-based Burger King Restaurant mit ausschließlich pflanzenbasierten Pattys und Nuggets. Veganer und echte Vegetarier dürften aber auch hier wohl kaum glücklich werden.

Bei seinem Plant-based Restaurant arbeitet Burger King erneut mit „The Vegetarian Butcher“ zusammen. Der Fleischersatz-Hersteller wurde im Jahr 2010 vom Holländer Jaap Korteweg gegründet und 2018 vom Unilever-Konzern aufgekauft. Der britische Konzern steht hinter rund drei Dutzend, meist bekannten Marken wie Knorr, Langnese, Pfanni, Axe, Dove, Omo und Domestos. Die Nachfrage nach Fleischersatz-Produkten steigt seit Jahren. Interessant sind solche Produkte für Konzerne wie Unilever aber nicht nur wegen der steigenden Nachfrage, sondern auch wegen besserer Margen. Schließlich sind pflanzliche Zutaten in der Regel deutlich billiger als Fleisch – selbst dann, wenn es aus Massentierhaltung stammt.

Für Gäste, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten

Fünf Tage lang können die Kunden in dem Kölner Burger King Restauant nun neben dem Plant-based Whopper, den Plant-based Nuggets und dem Plant-based Nugget Burger auch weitere neue pflanzenbasierte Produkte bestellen. Dass Burger King dabei den Begriff „pflanzenbasiert“ verwendet, hat seine Gründe. Denn Vegetarier, die konsequent auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten möchten, können auch im neuen Plant-based Burger King kaum glücklich werden: Burger King weist auf seiner Website darauf hin, dass es auch bei den pflanzenbasierten Fleischalternativen „durch die Art der Zubereitung ... zu einer Kreuzkontamination mit Rinderfett kommen“ kann. Für Veganer sind die neuen Produkte erst recht nicht geeignet: Sie enthalten Milchprodukte oder auch Ei. Entsprechend tauchen die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ auch gar nicht im Burger King Wording auf. Als Zielgruppe werden Gäste genannt, die „ihren Fleischkonsum reduzieren möchten“. Laut Burger King wird bereits jeder fünfte Whopper mit einem Plant-based Patty verkauft.

Auch Hauptkonkurrent McDonald’s hat in diesem Jahr bereits in skandinavischen Ländern einen pflanzenbasierten Burger getestet. Der Fast-Food-Riese arbeitet dabei mit dem börsennotierten US-Unternehmen Beyond Meat zusammen. In Deutschland hat die Kette schon 2019 einen veganen Burger eingeführt, der auch aktuell auf der Speisekarte steht.

Burger King wurde 1954 in den USA gegründet und zählt aktuell eigenen Angaben zufolge mehr als 18.500 Restaurants in rund 100 Ländern. Fast alle Burger King Restaurants werden von unabhängigen Franchisenehmerinnen und -nehmern geführt. (red.)

Buchneuerscheinung: „Mein Franchise-System“

„Gründung – Entwicklung – Expansion. Wirtschaftliche und rechtliche Basics für Franchise-Gründer und Franchise-Manager“ lautet der Untertitel eines neuen Fachbuchs, das die österreichische Rechtsanwältin Dr. Nina Ollinger gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Thomas Ollinger geschrieben hat. Das gut 200 Seiten starke Buch ist vor Kurzem im Wiener NWV Verlag erschienen.

Mit dem neuen Buch sollen Franchise-Gründer und Franchise-Unternehmer die Möglichkeit erhalten, sich über die wichtigsten wirtschaftlichen und rechtlichen Bereiche eines Franchise-Systems zu informieren – sowohl auf der Management-Ebene als auch in Bezug auf die strategische Führung. Das Autorenpaar bildet dabei auch den Lebenszyklus eines Franchise-Systems ab, von der Planung und Gründung über die Entwicklung bis hin zu Expansion. „Mein Franchise-System“ enthält zudem einen Gastbeitrag zum deutschen Franchise-Recht von Rechtsanwältin Ruth Dünisch. Das Buch kostet 24,80 Euro und ist sowohl direkt beim Verlag als auch im Buchhandel erhältlich.

Dr. Nina Ollinger ist auf das österreichische Vertriebs- und Franchise-Recht spezialisiert und berät bzw. vertritt seit Jahren schwerpunktmäßig Franchise-Systeme und Master-Franchisenehmer. Als Autorin hat sie bereits das Buch "Der Franchisevertrag - Knebelung oder Klarheit" veröffentlicht.

Dr. Thomas Ollinger ist unter anderem als Handels-, Vertriebs- und Franchise-Experte tätig. Er war lange als Manager im In- und Ausland in leitender Position beschäftigt, bevor er als Geschäftsführer die größte österreichische Sicherheitsfachgeschäfts-Kette Security Land aufbaute und das Franchising implementierte. Danach wechselte er zu Abus, unter anderem, um den Markenaufbau voranzutreiben und ein Partnernetzwerk zu etablieren. (red)

Social-Franchise-System Wellcome: Jahresbericht für 2020 veröffentlicht

Seit 2002 erhalten Familien von Wellcome praktische Hilfe nach der Geburt ihres Kindes. 2004 begann das in Hamburg gegründete Projekt, als soziales Franchise-System zu wachsen. Mit Erfolg: Heute gibt es Wellcome an insgesamt 231 Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Jetzt hat das Social-Franchise-System seinen Jahresbericht für 2020 veröffentlicht.

 Seit 2009 vermittelt Wellcome auch materielle Unterstützung an Familien in Not. Zeitlich begrenzt sollen damit finanzielle und soziale Engpässe abgefedert und Familien stabilisiert werden. Im Jahr 2016 hat Wellcome die Online-Plattform ElternLeben.de ins Leben gerufen, die Eltern werbefreie Informationen bietet und auch Beratung und Vernetzung ermöglicht.

Wellcome konnte dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr drei Standorte neu gründen. Im Laufe von 2020 waren damit insgesamt 231 Standorte aktiv – ebenso viele wie 2019 und drei weniger als noch 2018. Weitere Gründungen sind in Planung. Eventuelle Kündigungen werden jeweils erst im Folgejahr erfasst. Aufgrund der Corona-Pandemie war auch Wellcome gefordert, gewohnte Wege zu verlassen und neue kreative Lösungen zu finden. Von März bis Mai 2020 musste die aufsuchende Hilfe in den Familien vorübergehend unterbrochen werden. Dafür wurden die Familien per Post oder mit Online-Angeboten unterstützt. Laut Wellcome haben Gespräch und Austausch in dieser Zeit sehr an Bedeutung gewonnen. Der Kontakt zwischen allen Beteiligten habe an Häufigkeit und Intensität zugenommen, heißt es im Jahresbericht.

Der gesamte Wellcome Jahresbericht 2020 steht auf der Website des Social-Franchise-Systems zum Download bereit. (red.)

Online-Hofladen Frischepost: Expansion als Lizenzsystem geht weiter

Frischepost definiert sich selbst als Online-Hofladen für nachhaltig produzierte Lebensmittel aus der Region. Der Lieferservice wurde Mitte 2015 in Hamburg gegründet und unterstützt landwirtschaftliche Betriebe in der Direktvermarktung. Bei der Expansion setzt Frischepost auf ein franchise-ähnliches Lizenzsystem.

Durch das Konzept von Frischepost sollen einerseits die Erzeuger von fairen Preisen und andererseits die Verbraucher von Lebensmitteln ohne Umwege und mit hundertprozentiger Transparenz profitieren. Zu kaufen gibt es bei Frischepost nicht nur viel regionales Obst und Gemüse, sondern auch zum Kochen fertig zusammengestellte Rezeptboxen.

Bundesweiter Roll-out startete vor rund einem Jahr

Vor rund einem Jahr hatte Frischepost bekanntgegeben, sein Konzept bundesweit auszurollen. Im Frühjahr ging dann der erste Lizenz-Nehmer im Rhein-Main-Gebiet an den Start. Wenig später folgte Frischepost Köln. Im Herbst 2020 ging das Unternehmen mit einem Lizenzpartner in Berlin an den Start.

Bald sechsmal in Deutschland

Auch in diesem Jahr konnte der digitale Hofladen bereits weiter expandieren: Der Standort München machte im Januar auf. Damit gibt es Frischepost bereits fünfmal in Deutschland. Und schon bald soll es Frischepost auch in Frankfurt am Main geben.

Selbst-entwickelte digitale Plattform

Eine der Säulen des Geschäftskonzepts ist eine von Frischepost selbst entwickelte digitale Plattform für die Online-Direktvermarktung. Regionale, nachhaltig produzierende Betriebe können dadurch klassische Handelsstufen überspringen, den Preis für ihre Lebensmittel selbst bestimmten und so nachhaltig wirtschaften. Frischepost ermöglicht zudem die dafür erforderliche umfangreiche Logistik.

Mehrwegverpackungen und eigenes Pfandsystem

Die Produkte werden dabei klimafreundlich in Mehrwegverpackungen transportiert und mit Elektro-Fahrzeugen zu den Kundinnen und Kunden geliefert. Zudem ersetzen Pfandretouren das sonst im Handel noch vorherrschende Einweg-System. Folien oder zusätzliche Plastikverpackungen werden dadurch überflüssig. Alle notwendigen Verpackungen – von der Lieferbox bis zur Milchflasche – werden bei der nächsten Lieferung wieder abgeholt, das Pfand wird direkt dem Kundenkonto online gutgeschrieben. Die von Frischepost selbst entwickelte Pfand-App digitalisiert den Prozess.

„Regionalität muss regional gelebt werden“

Frischepost beliefert aber nicht nur Privathaushalte, sondern auch Kitas, Restaurants und Firmen. Letztere lassen sich zum Beispiel täglich einen ihren Kühlschrank mit frischen Lebensmitteln befüllen oder Obstkisten liefern. Auf ein Lizenz-System setzt Frischepost aus einfachem Grund: „Regionalität muss auch regional gelebt werden. Deshalb lizenzieren wir unsere Marke, unser Know-how und unsere Plattform an eigenständige Unternehmer mit einem eigenen, lokalen Produzentennetzwerk in den Regionen", sagt Juliane Willing, neben Eva Neugebauer eine der Gründerinnen von Frischepost.

Frischepost beschäftigt heute mehr als 70 Mitarbeiter. Zu Beginn erhielten die beiden Gründerinnen Unterstützung durch ein Social Impact Stipendium sowie das technologieorientierte Exist-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Weiteres Kapital folgte, vor allem von privaten Investoren, die langfristig an Bord bleiben und auf das nachhaltige Geschäftsmodell setzen. 2019 hatte das Unternehmen mit dem Hamburger Geschäft den Breakeven erreicht. (red.)

Digital und nachhaltig: Koncept Hotels plant neue Standorte und will Partner gewinnen

Seit 2017 gibt es die Koncept Hotels, die sich auf nachhaltiges Wirtschaften und eine konsequente Digitalisierung fokussieren. Unter dem Namen „A lot of good Koncepts“ bietet das Unternehmen seit Kurzem auch Franchise-Partnerschaften an. In Köln und Tübingen sollen zudem in den kommenden Monaten drei neue Standorte entstehen.

Bis zu 60 Prozent der operativen Kosten können Hotels dem Unternehmen zufolge durch digitale Tools einsparen – und auch in der Coronakrise habe sich das Hotelmodell bewährt, so Geschäftsführer Martin Stockburger. Das Franchise-Modell der Gruppe bietet den Partnern die Möglichkeit, den eigenen Charakter beizubehalten. „Nicht zu jedem Hotel passt unsere Marke Koncept Hotels und die damit verbundene Verpflichtung zur Umsetzung höchster Nachhaltigkeitsziele“, sagt Stefan Matthiessen, Markenverantwortlicher des Unternehmens. Es sei also auch möglich, unter dem eigenen Namen lediglich das Konzept im Hintergrund zu übernehmen.

Vor allem von der Erfahrung mit kontaktlosen und voll-digitalisierten Prozessen könnten neue Partner profitieren. Zum kompletten Konzept gehören zudem die hohe Nachhaltigkeit und der Erlebnischarakter: Jedes Koncept Hotel widmet sich einem Thema, das zum Standort passt, etwa das „Liebelei“-Hotel in der Nähe des Wiener Schlosses Schönbrunn. Bisher gibt es Hotels der Gruppe in Köln, Siegburg, Wien und Bern. (red.)


Outdoor-Spezialist Vaude eröffnet neuen Franchise-Store in der Hauptstadt

Im Jahr 2008 begann der Outdoor-Spezialist Vaude mit der Eröffnung von Monolabel-Stores in Zusammenarbeit mit Franchise-Nehmern. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das seit Jahren stark auf Nachhaltigkeit setzt, innerhalb von drei Jahren auf rund 25 Standorte wachsen. Die Expansion verlief jedoch deutlich langsamer: In Berlin machte nun der 21. Vaude Store auf.

Der neue Standort wurde am 17. April 2021 in der belebten Warschauer Straße im Berliner Szene-Viertel Friedrichshain-Kreuzberg eröffnet. Der Store bietet die umweltfreundlich und ethisch hergestellten Vaude-Produkte auf einer rund 135 Quadratmeter großen Verkaufsfläche an. Geführt wird das neue Geschäft von Jacob Andreas: „Vaude passt perfekt in den Kiez, denn umweltfreundliche und faire Produkte sind hier extrem gefragt“, betont der neue Franchise-Partner.

Vaude setzt auch beim Ladenbau auf Nachhaltigkeit und verwendet dafür recycelte, biobasierte und schadstofffreie Materialien, zum Beispiel unbehandeltes FSC-zertifiziertes Eschenholz aus der Region, Linoleum aus 98 Prozent nachwachsenden Rohstoffen und ein Beleuchtungskonzept mit LED und 100 Prozent Ökostrom.

Der Outdoor-Spezialist Vaude wurde 1974 von Albrecht von Dewitz gegründet. 2009 übernahm seine Tochter Antje von Dewitz die Führung des Unternehmens mit Hauptsitz im oberschwäbischen Obereisenbach bei Tettnang. (red.)

Schweizer Fotostudio-Franchise-System CV Pics schon sechsmal in Deutschland

Das 2015 in der Schweiz gegründete Unternehmen CV Pics hat sich auf die Erstellung von Bewerbungsfotos spezialisiert. In Deutschland startete CV Pics rund zwei Jahre später. Bei der Expansion setzt CV Pics aufs Franchising. Mit Erfolg: Inzwischen gibt es CV Pics elfmal in der Schweiz und in Deutschland.

Ein professionell gemachtes Foto ist einer der wichtigen Erfolgsfaktoren bei Bewerbungen. Genau auf die Art der Fotografie hat sich CV Pics spezialisiert. Seinen Kundinnen und Kunden bietet das Unternehmen aber auch Beratung zum Thema Lebenslaufgestaltung, Lebensläufe vom Designer und einen Textservice für das Bewerbungsschreiben. Zudem wendet sich CV Pics auch an Firmenkunden und erstellt Mitarbeiterfotos. Terminbuchungen erfolgen wie auch die Abwicklung von Bestellungen digital.

Vor einigen Monaten hat das Franchise-System nun einen weiteren Standort eingeweiht: in Düsseldorf. Damit gibt es CV Pics fünfmal in der Schweiz und sechsmal in Deutschland. Das Unternehmen plant trotz der Corona-Einschränkungen weitere Standorteröffnungen. (red.)

Top 100 Gastro-Unternehmen 2020: Franchise-Systeme punkten erneut

Die Fachzeitschrift Food-Service hat ihre Rangliste für das Jahr 2020 zu Deutschlands 100 führenden Gastronomie-Unternehmen veröffentlicht und Bilanz für eine Branche gezogen, die besonders stark unter der Pandemie zu leiden hatte und noch immer leidet. Doch trotz eines drastischen Umsatzminus der Top100 insgesamt konnten einige Gastronomie-Systeme auch in Corona-Zeiten weiter wachsen. Darunter auch mehrere Franchise-Konzepte. Und auch das Gesamtranking wird weiterhin von Unternehmen angeführt, die aufs Franchising setzen.

Der Nettogesamtumsatz der Top 100 der deutschen Gastronomie ging laut Foodservice im vergangenen Jahr gegenüber 2019 um 29,8 Prozent zurück. Im Vorjahr hatten die Top100 noch ein Spitzenwachstum in Höhe von 6,1 Prozent verzeichnet. In Euro ausgedrückt ging der Umsatz der Top100 damit von knapp 15,3 Milliarden Euro 2019 auf 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2020 zurück. Das Drittel Umsatzrückgang entspricht grob auch den coronabedingten Lockdown- bzw. Schließungstagen: 2020 war die Gastronomie an über 110 von 365 Tagen geschlossen. Ausgenommen davon waren nur Take-away- und Lieferservices, die sich daher auch vergleichsweise gut entwickelt haben. Die Top 100 der deutschen Gastronomie schnitten damit etwas besser ab als die Branche insgesamt. Laut Statistischem Bundesamt verzeichnete die Gastronomie insgesamt ein Minus von 35 Prozent real und 32 Prozent nominal.

Delivery-Franchise-Systeme machen Plus

Quickservice-Anbieter litten zwar weniger als Gastronomie-Betriebe in anderen Segmenten, aber auch hier gab es bei fast allen Top-Player deutliche Einbußen: Der Spitzenreiter im Segment „Quickservice“ McDonald's machte rund 14,3 Prozent weniger Umsatz, der zweitplatzierte Burger King etwa 12,7 Prozent. Zu den Gewinnern der Pandemie und des vergangenen Jahres zählen vor allem die Delivery-Konzepte. Ihre Umsätze steigern konnte laut Foodservice die Franchise-Systeme Domino’s Pizza, Call a Pizza, Smiley’s, Burgerme und Freddy Fresh. Domino's Pizza legte um 23,4 Prozent zu, Call a Pizza um 20,6 Prozent, Smiley’s um an die 20 Prozent, Burgerme um satte 33 Prozent und Freddy Fresh um knapp 30 Prozent.

Standorteröffnungen trotz Umsatzrückgang

Im Hinblick auf die Standortzahlen haben zwar die meisten Gastronomie-Unternehmen Rückgänge zu verzeichnen. Doch auch hier gab es Unternehmen, die durch Standorteröffnungen weiter wuchsen. Darunter auch diverse Franchise-Systeme: So steigerte Domino’s die Zahl der Standorte von 324 im Jahr 2019 auf 345 im vergangenen Jahr. Das Franchise-System Burgerme wuchs von 55 auf 76 Standorte. Trotz rückläufiger Umsätze feierte zum Beispiel die Franchise-Kette L’Osteria vergangenes Jahr acht Neueröffnungen und wuchs auf 108 Standorte. Das Franchise-System Hans im Glück steigerte die Standortzahl von 77 auf 82 und Dean & David von 150 auf 162.

Platz ein und zwei unverändert

Die Top10 der Gastronomie-Unternehmen in Deutschland werden auch in diesem Jahr von den Franchise-Systemen McDonald’s und Burger King angeführt. Von Platz vier auf drei verbessern konnte sich Tank & Rast. Einen großen Sprung macht Domino’s Pizza: von Rang 14 auf 4. Der Franchise-Geber Yum! Brands (u. a. Pizza Hut) belegt erneut Platz 5. Subway kletterte um einen Rang von neun auf acht.

Weitere Informationen zum Ranking stehen auf der Foodservice-Website bereit. (red.)

Wer will schon ohne Sicherung über dem Abgrund balancieren?

Für den Weg in die Selbstständigkeit entscheiden sich In Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen, in Österreich und der Schweiz jeweils rund 40.000 Menschen. Als Besonderheit ist für die Schweiz anzumerken, dass etwa ein Drittel der Unternehmensgründer einen ausländischen Pass besitzt.

Manche Gründer entschließen sich aufgrund einer zündenden Geschäftsidee zum Aufbau des eigenen Unternehmens, andere sind mit ihrem Angestelltendasein unzufrieden oder wollen mit einer Existenzgründung der Arbeitslosigkeit entkommen. So unterschiedlich die Motive auch sind, sich mit der eigenen Firma selbstständig zu machen: Ein hohes Maß an Wagemut, Einsatzbereitschaft und Hartnäckigkeit ist stets Bedingung für den angestrebten Erfolg.

Wer beim Hochseilakt ‚Selbstständigkeit‘ ohne jede Sicherung starten will, braucht viel Erfahrung und ausgezeichnete Nerven. In der Rückschau bereuen es viele Gründer, dass sie sich ohne die notwendige professionelle Ausrüstung auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Weitgehend auf sich allein gestellt, fehlte ihnen außerdem der offene Austausch mit Kollegen und der kompetente Rat von Spezialisten.

Die Franchisewirtschaft will ihren Partnern erklärtermaßen ein solches „Sicherheitsnetz und noch viel mehr“ bieten. Franchise stellt sowohl eine Kooperationsform als auch eine Vertriebsmethode dar, die der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen zum Zwecke der gemeinsamen wirtschaftlichen Expansion dient. Nicht zuletzt ermöglichen Franchise-Netzwerke es ihren Partnern, auf Basis bereits erprobter Geschäftsmodelle schneller und sicherer als klassische Gründer voranzuschreiten.

Übersicht der Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter

In Deutschland gibt es derzeit rund 1.800, in Österreich 400 und in der Schweiz 200 Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter, wovon jedoch nur ein Teil in Internetportalen, Stellenbörsen, Gründermessen und Magazinen aktiv nach neuen Partnern sucht oder in Verbänden organisiert ist. So reicht manchen Systemen ihr bestehender Interessentenpool für die Eröffnung weiterer Standorte aus oder sie sind an Neueröffnungen derzeit nicht interessiert.

Als Gründer/in bist du bei uns goldrichtig: Du findest im FranchisePORTAL die größte Auswahl an erprobten Geschäftsideen für Gründer. Zur Vereinfachung deiner Suche haben wir die Anbieter nach Marken, Branchen oder speziellen Interessen geordnet. Du kannst auch unser neues Matchingtool nutzen, um geeignete Gründungsangebote zu finden.

Gründe dein Unternehmen auf gesichertem Fundament und baue auf die Wettbewerbsvorteile und Erfahrungen bekannter Markenanbieter! Du wirst staunen, wie viele der Marken dir als Verbraucher oder von Spaziergängen durch Innenstädte bereits vertraut sind.

Auf deinen Besuch und die Gelegenheit, dir das eigene Geschäftsmodell audiovisuell zu erläutern, freuen sich rund 300 Markenanbieter im FranchisePORTAL. Du solltest nicht zögern, ihnen über das Kontaktformular Fragen zu stellen, ergänzende Informationen anzufordern oder konkrete Konditionen einzuholen. Alle Anbieter sind gerne bereit, telefonisch oder schriftlich auf deine persönlichen Belange eingehen.

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