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    BackWerk

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    e-motion Technologies - die e-Bike Experten

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  • Daniel Moquet
    Daniel Moquet

    Daniel Moquet

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  • DOGSTYLER
    DOGSTYLER

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    PORTAS

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Neuigkeiten aus der Franchise-Wirtschaft

Trend zu SB-Mini-Märkten auf dem Land: Österreichisches Franchise-System KastlGreissler hat große Expansionspläne

Die Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit guten und gesunden Lebensmitteln aus der eigenen Region – das ist das Ziel des noch jungen Franchise-Konzepts KastlGreissler. Dafür baut das erst 2020 gestartete Unternehmen Container zu sogenannten „Kastl“ um, in denen die Kundinnen und Kunden sich komplett selbst bedienen und auch selbst abkassieren. Personal ist keines zugegen. Bis Ende 2021 soll es bereits 20 KastlGreissler geben. Die Hälfte davon sind als Franchise-Standorte geplant.

Der allererste KastlGreissler Österreichs wurde erst Anfang Oktober 2021 im niederösterreichischen Tulbing im Tullnerfeld eröffnet. Inzwischen listet das Unternehmen bereits 16 Standorte auf seiner Website. 10 davon gibt es schon länger: Sie zählen zum Vorgänger-Konzept MoSo, mit dem der Unternehmen Markus Wegerth bereits seit 2017 Menschen im Weinviertel mit Lebensmitteln und Spezialitäten, aber auch mit Produkten des täglichen Bedarfs versorgt.

Expansion in Eigenregie und mit Franchise-Partnern

2020 wurde die Kastl-Greissler GmbH gegründet. Dabei hat sich MoSo-Gründer Markus Wegerth mit dem Unternehmensberater und Landwirt Christoph Mayer zusammen getan. Auch der Investor und Unternehmer Martin Rohla ist am Unternehmen beteiligt. Das bestehende Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen goodshares consulting weiterentwickelt. Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Kastl-Greissler GmbH ist der Gastro- und Vertriebsprofi Gerald Gross. Bei der Expansion setzt das Unternehmen sowohl auf in Eigenregie geführte Standorte als auch auf die Zusammenarbeit mit Franchise-Nehmern.

Die Greißler schließen, die Kastl machen auf

In ländlichen Regionen sind nicht selten 20 Minuten Autofahrt und mehr bis zum nächsten Supermarkt erforderlich. Greißler – das sind kleine Lebensmittelläden, in Deutschland würde man sie als Tante-Emma-Läden bezeichnen – gibt es auf dem Land immer weniger. Es gibt also eine Lücke bei der zu Fuß oder mit dem Rad erreichbaren Versorgung. Und genau diese Lücke will KastlGreissler mit seinen voll ausgestatteten Selbstbedienungscontainer in strukturschwachen Gegenden schließen.

Auch gescannt und kassiert wird von den Kunden selbst

Das Angebot der Kastl umfasst mindestens 350 Artikel, die in Regalen und Kühlschränken angeboten. Obwohl jedes Kastl nur knapp 15 Quadratmeter groß ist, sind hier Waren aus neun Sortimentsgruppen zu finden: Brot, Gebäck & Teigwaren, Obst & Gemüse, Fleisch und Wurst, Milchprodukte, Müsli und Co, Kochen & Backen, Getränke aus der Region, Artikel des täglichen Bedarfs sowie Tiefkühlprodukte zur Ergänzung des regionalen, frischen Angebots. Geöffnet ist bis zu sieben Tage in der Woche. Die Mehrzahl der Erzeugnisse stammt von regionalen Landwirten und Unternehmern. Personal gibt es keines. Die Kundinnen und Kunden scannen und bezahlen ihre Artikel an der Kasse selbst in bar oder mit Karte. Der Zutritt ist videoüberwacht. Zur Beobachtung des Warenflusses, für die Nachbestellung und für weitere Aufgaben wird ein Warenwirtschaftssystem verwendet.

Viel Unterstützung für Franchise-Gründer

Wer sich mit KastlGreissler selbstständig machen will, sollte Interesse an hochwertigen Lebensmitteln und Freude an der Zusammenarbeit mit Lieferanten mitbringen. Eine Franchise-Gründung ist auch nebenberuflich möglich – mit ein bis zwei Containern. Die Franchise-Nehmer sollen nicht nur vom Konzept für die SB-Märkte, Sortimentsempfehlungen und guten Einkaufskonditionen für nicht-regionale Ware profitieren. Die Franchise-Partner erhalten auch in anderen Bereichen Unterstützung, zum Beispiel bei der Erstellung des Businessplans, bei der Baugenehmigung, bei Rechtsfragen, beim Betreiben der Container und beim Marketing. In diesem Jahr soll die Zahl der Standorte auf 20 erhöht werden. Bis Ende 2022 will das Unternehmen 65 Standorte und 25 Franchise-Nehmer zählen. Bis Ende 2023 sind 120 Container und 40 Franchise-Partnern geplant. Die Expansion soll in ganz Österreich erfolgen. „Wir wollen dieses erfolgreiche Konzept nun über das Weinviertel hinaus tragen und in ganz Österreich etablieren. Nicht, weil wir damit den Nerv der Zeit treffen, sondern die Lösung für ein bestehendes Problem haben“, so KastlGreissler-Geschäftsführer Gerald Gross.

Weitere Unternehmen setzten auf ähnliche Geschäftskonzepte

Neben KastlGreissler gibt es auch andere Unternehmen, die auf ähnliche Geschäftskonzepte setzen. Dazu zählen zum Beispiel das Franchise-System Ackerbox und Hansagfood. Ackerbox zählt aktuell sieben SB-Mini-Märkte in Österreich, Hansagfood ist zurzeit an neun Standorten aktiv. (red.)

ÖFV: Neues Stimmungsbild von Franchise-Systemen in Österreich

Der Österreichische Franchise-Verband (ÖFV) vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Zu den Zielen des Verbands zählt auch die Förderung der Qualitätssicherung im Franchising. Zuletzt hatte der ÖFV im Juni 2020 Franchise-Systeme befragt, um ein Stimmungsbild zu erhalten. Nun hat der ÖFV die Ergebnisse einer neuen Befragung bekannt gegeben.

Die Befragung wurde im November und Dezember 2020 anonym durchgeführt. Bei der Erhebung arbeitete der Österreichische Franchise-Verband mit Vieconsult zusammen, einem Institut für Organisationsforschung und -entwicklung. Die befragten Franchise-Systeme sollten sich unter anderem zu ihrer Zufriedenheit mit der österreichischen Bundesregierung, zur aktuellen Situation in ihrem Franchise-Unternehmen und der Lage der Franchise-Partner äußern. Sie wurden zudem um eine Einschätzung für die kommenden Monate gebeten. 

Befragung ist nicht repräsentativ für die Franchise-Wirtschaft

Insgesamt haben laut ÖFV 24 Personen an der Befragung teilgenommen. Zu wenige also, als dass die Befragung für die österreichische Franchise-Wirtschaft repräsentativ sein könnte, da aktuell etwa 480 Franchise-Systeme in Österreich aktiv sind. Davon sind 58 Franchise-Systeme ordentliches Mitglied im ÖFV, das heißt, sie haben den ÖFV-System-Check absolviert. Hinzu kommen 36 assoziierte Mitglieds-Systeme. Für die Aufnahme in den ÖFV als assoziiertes Mitglied sind die Anforderungen wesentlich niedriger als bei einer ordentlichen Mitgliedschaft.

Weiterhin Umsatzeinbußen

Laut ÖFV zeigten sich bei der Befragung im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen nur wenig Veränderungen gegenüber den Ergebnissen vom Juni 2020. Wie zuvor verzeichneten die teilnehmenden Franchise-Systeme Umsatzeinbußen. Dennoch herrscht unter den 24 befragten Personen eine positive Stimmung. Die Zahl der aktiven Franchise-Partner ist bei diesen Systemen seit der letzten Befragung gestiegen. Elf der Befragten gaben an, die Nachfrage und das Interesse an ihrem Franchise- bzw. Geschäftskonzept sei gestiegen. Zuversichtlich für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sind insgesamt acht der 24 befragten Personen: Dieses Drittel geht davon aus, dass sich ihre Umsatzzahlen bis nach der ersten Jahreshälfte 2021 erholen werden.

Mit dem eigenen Krisenmanagement sind die Systemzentralen der 24 Befragten weiterhin sehr zufrieden. 92 Prozent zeigten sich überzeugt, dass sie ihre Franchise-Partner ausreichend unterstützt haben und es auch ihren Partnern gut gelungen sei, auf die Herausforderungen, die mit der COVID-19 Krise einhergegangen sind, zu reagieren. 

Mit der Regierung weniger zufrieden

Die Zahl der Befragten, die mit der österreichischen Bundesregierung zufrieden sind, nahm hingegen ab. Im Juni befürworteten 72 Prozent der befragten Systeme die Corona-Maßnahmen der Regierung. Aktuell sind es noch 46 Prozent bzw. elf der befragten Personen. Allerdings hängt diese Beurteilung laut ÖFV sehr von der jeweiligen Branche ab, in der ein System aktiv ist. So schätzt zum Beispiel der Handel die Maßnahmen der Regierung deutlich positiver ein als andere Sparten. Die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung sind für 38 Prozent der Befragten zielführend. 

Der Österreichische Franchise-Verband hat seinen Sitz in Brunn am Gebirge. Insgesamt zählt der Verband derzeit 113 Mitglieder. Neben den 94 Franchise-Systemen gehören dazu auch Fördermitglieder wie Berater, Beratungsunternehmen, Dienstleister, Banken oder Versicherungen. (red.)


2021: Neue Ausgabe des Magazins Franchise-Erfolge erschienen

Seit 18 Jahren bietet der Unternehmerverlag mit seinem Magazin „Franchise-Erfolge“ Informatives zum Franchising. Zielgruppe sind vor allem franchiseinteressierte Gründer und potenzielle Franchisenehmer. Vor Kurzem ist die neue Ausgabe "Dezember 2020 - Februar 2021" erschienen.

Im neuen Heft widmet sich Franchise-Experte Reinhard Wingral dem Thema „Unternehmensberater – Abzocker oder Wertetreiber?“. In seinem Artikel hinterfragt er Beratungsleistungen allgemein, geht auf Fragen der Beraterauswahl und Honorargestaltung ein und zeigt auf, wie aus Erkenntnissen Ergebnisse werden können. Fachanwalt Dr. Patrick Giesler ist in der neuen Ausgabe von Franchise-Erfolge mit dem Beitrag „Der Franchisenehmer zwischen vertraglicher Bindung und unternehmerischer Freiheit“ vertreten. Darin erläutert er die Notwenigkeit der vertraglichen Einschränkungen, die sich aus dem Verhältnis von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer ergeben. Er erklärt, welche unternehmerischen Freiheiten Franchisenehmern dennoch bleiben. „Franchising in Corona-Zeiten“ lautet der Titel eines Beitrags von Rechtsanwalt Thomas Doeser. Darin geht der Franchise-Experte der Frage nach, was Franchiseinteressenten aktuell bei der Prüfung von Franchise-Angeboten beachten sollten. Unternehmensberater Stephan Neuschulten erläutert in seinem Fachartikel, worauf bei Betriebsübernahmen im Franchising geachtet werden sollte. Das Magazin befasst sich zudem mit dem Trend zu Hybrid-Messen und enthält Beiträge zum Franchising in Österreich und in der Schweiz. 

Die neue Ausgabe von „Franchise-Erfolge“ kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Unter www.franchise-erfolge.de stehen zudem auch früher erschienene Hefte zur Online-Ansicht und zum Download bereit. (red.)

Nachhaltig und digital: Koncept Hotels wird Franchisesystem

Das 2017 gegründete Hotelunternehmen Koncept Hotels setzt auf nachhaltig wirtschaftende Betriebe und eine konsequente Digitalisierung. Mittlerweile gibt es Standorte in Siegburg. Köln, Wien und Bern. Zwei weitere eigene Hotels in Köln sollen nach einem Bericht des Fachportals Tophotel in den kommenden Monaten hinzukommen. Zudem bietet das Unternehmen sein Konzept nun auch im Franchisesystem unabhängigen Hotels an. 

Kontaktlose, digitale Prozesse sowie der Aspekt der Nachhaltigkeit haben sich nach Aussage von Gründer und Geschäftsführer Martin Stockburger auch in der Coronakrise bewährt: Koncept Hotels habe eine höhere Kosteneffizienz und sei stabil geblieben. Diese Erfahrung solle nun auch anderen Hotels zugute kommen. Dabei können die Franchise-Hotels ihre Individualität behalten – es gehe nicht vor allem um den gemeinsamen Auftritt, sondern das Konzept dahinter. Dies soll auch der Name der Franchise-Marke „A lot f good koncepts“ zeigen. Dem Bericht zufolge ist eine erste Partnerschaft mit dem Hotel „Das Q“ in Baden-Württemberg bereits gestartet, drei weitere Franchise-Verträge sind unterschrieben. Koncept Hotels wurde 2018 mit dem Digital Leader Awards ausgezeichnet. Dem Unternehmen zufolge können durch die konsequente Umsetzung die operativen Kosten um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. (red.)


Jung und vegan: Gastronomie-Franchise-System Yuícery eröffnet dritten Standort

Yuícery will „Menschen einen gesunden und bewussten Lifestyle näher bringen und gleichzeitig so bequem wie möglich zugänglich machen“. Die Anfänge des Unternehmens reichen ins Jahr 2014. Sein systemgastronomisches und veganes Konzept setzte Yuícery aber erst 2019 mit der Eröffnung des ersten Stores um. In diesem Jahr konnte Yuícery zwei weitere Standorte an den Start bringen.

Schon 2014 begann Yuícery, als Saftmanufaktur frische kaltgepresste Säfte und Saftkuren zu verkaufen. 2017 begannen die Gründer damit, ein Konzept für eine systemgastronomische Kette mit gesunden Getränken und Speisen zu entwickeln. Der Eröffnung des ersten Stores in Stuttgart im vergangenen Jahr folgte 2020 zunächst eine weitere – ebenfalls in der Landeshauptstadt. Im Herbst weihte Yuícery dann in Köln den dritten Standort ein. Yuícery bietet auch Franchise-Gründern die Möglichkeit, sind mit ihrem eigenen veganen Bowl-Restaurant selbstständig zu machen.

In kulinarischer Hinsicht bietet Yuícery seinen Gästen vor allem Bowls. Basis sind dabei Reis, Quinoa, Pasta oder Salate. Als Proteinspender kommen Hülsenfrüchte, Tofu oder pflanzliche Fleischalternativen hinzu. Vollendet werden die Bowls mit Toppings aus Obst oder Gemüse, mit Saucen und weiteren Zutaten wie Gewürzen, Körnern oder auch veganem Parmesan. Die Bowls stehen als feste Kreationen bereit oder können von den Gästen selbst zusammengestellt werden. Auf der Speisekarte finden sich aber auch Säfte, Frühstücksangebote sowie Tee- und Kaffeespezialitäten. Ein weiteres Standbein von Yuícery ist ein Lieferservice für Firmenkunden. (red.)

Migrantinnen und Migranten als Franchise-Gründer: Warum die deutsche Franchise-Wirtschaft Chancen liegen lässt

In anderen Ländern wenden sich Franchise-Geber gezielt auch an spezielle Ziel- bzw. Gründergruppen. So sind in den USA zum Beispiel Kategorien wie „Minority Franchise“ oder „Veteran Franchise“ seit Langem gang und gäbe. In Deutschland sind derartige Ansprachen von potenziellen Franchise-Gründern kaum zu finden. Nicht einmal für die besonders spannende Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund.

Wer im Internet nach den Begriffen „Migration“ und „Franchise“ sucht, findet nicht viel. Die meisten Treffer bieten hier noch Publikationen des Franchiseportals. Die meisten Franchise-Systeme, der Franchiseverband und andere Akteure haben praktisch nichts für diese Gruppen zu bieten. Das ist nicht nur erstaunlich, weil die Gewinnung neuer Partner für viele Franchise-Systeme zunehmend zur Herausforderung geworden ist. Sondern auch, weil Migrantinnen und Migranten zunehmend Unternehmen gründen und auch aus anderen Gründen eine spannende Zielgruppe sind.

Jede vierte Gründung wird von Migranten realisiert

Einem aktuellen Dossier von KFW Research zufolge hat die Gründungsquote von Migrantinnen und Migranten in den letzten beiden Jahren wieder stärker zugelegt. Die Gründungsquote stieg bei Migrantinnen und Migranten 2019 auf 137. Im Durchschnitt lag sie bei 117. Auf je 10.000 Erwerbsfähige kommen also deutlich mehr Gründer mit Migrationshintergrund als ohne. Der Anteil von Migrantinnen und Migranten stieg im Jahr 2019 auf 26 Prozent - 5 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Im Jahr 2019 wurden damit 160.000 von insgesamt 605.000 Gründungen von Migranten realisiert.

Mehr Risikobereitschaft und Vorbildwirkung

Experten erklären die höhere Gründungsneigung von Migrantinnen und Migranten unter anderem mit schlechteren Arbeitsmarktchancen, höherer Risikobereitschaft und mehr Rollenmodellen. Laut Dossier stützen Zahl des KfW-Gründungsmonitors diese Erklärungen. So sei etwa der Anteil sogenannter Notgründungen bei Migrantinnen und Migranten überdurchschnittlich hoch. Auch der Anteil risikobereiter Gründer ist bei Migrantinnen und Migranten höher. Und auch der Anteil von Personen mit selbstständigen Bekannten oder Verwandten ist bei Gründerinnen und Gründern mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich hoch.

Scheinbare Hindernisse überwinden

Sowohl die Vorbildwirkung als auch die Risikobereitschaft sind dabei durchaus Faktoren, die Migrantinnen und Migranten zu einer spannenden Zielgruppe machen. Denn beides deutet auf Menschen, die den nötigen Willen mitbringen, auch in der Selbstständigkeit zu reüssieren. Scheinbare Hindernisse wie möglicherweise Sprachkenntnisse oder andere Bildungsfaktoren könnten hier in vielen Fällen sekundär sein, wenn Franchise-Geber entsprechende Schulungsangebote bereitstellen oder vorhandene ausbauen.

Franchise-Systeme könnten also schnell davon profitieren, wenn sie damit beginnen würden, ihre Gründungsangebote zielgruppengerecht auch für Migrantinnen und Migranten darzustellen und anzubieten. Sie würden damit nicht nur für ihr Unternehmen Wertvolles leisten. Auch die Gesellschaft als Ganzes gewinnt. (red.)

Reisebüro-Franchise-Systeme: Auch AER wird Franchise-Geber

Reisebüro-Franchise-Systeme gibt es bereits eine ganze Menge: So steht zum Beispiel die Touristik Vertriebsgesellschaft mbH (TVG) gleich hinter mehreren Franchise-Konzepten wie Sonnenklar, Flugbörse und 5vorFlug. Weitere Reisebüro-Franchise-Systeme bieten unter anderem Alltours, Lufthansa City Center (LCC), TUI oder DERTouristik. Jetzt geht auch AER mit einen Franchise-Konzept an den Start.

Die AER Kooperation ist ein Verbund von Reisebüros und Reiseveranstaltern mit aktuell rund 1.000 Mitgliedern, davon sind etwa 700 Reisebüros. Als Besonderheit nennt AER dabei, dass das Angebot der Reisebüros oft einzigartig ist und „nicht von der Stange“ kommt. Die Kernkompetenz liege klar im Flugbereich, heißt es auf der Unternehmenswebsite. Die Anfänge der AER Kooperation reichen ins Jahr 1987 zurück, als der AER e.V. sich als Interessenvertretung selbstständiger Reisebüros zusammenschloss. 2001 wurde die AER Verwaltungs-GmbH gegründet, um alle kommerziellen Angebote und Dienstleistungen bereitstellen und abwickeln zu können. 2015 wurde aus der GmbH die AER Kooperation AG.

Wie das Onlineportal Touristik aktuell berichtet, will AER nun ein eigenes Reisebüro-Franchise-Systems aufbauen. Hintergrund sei dabei eine Strategie, die auf möglichst autarke Mitglieder setzt. Franchise-Geber des neuen Angebots wird „New Travel Reisebüro Vertrieb“ (NTRV). Das Unternehmen  wurde 2019 als Joint Venture des AER und des Consolidators Aerticket gegründet. (red.)

Kurz nach Franchise-Start: Mikronährstoff-Spezialist Biogena gewinnt dritten Franchise-Nehmer

Biogena wurde vor rund 15 Jahren gegründet und ist auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Mikronährstoffpräparaten spezialisiert. Der Vertrieb erfolgt über Ärzte und Therapeuten, übers Internet und Biogena-Stores. Nach mehrjähriger Vorbereitung hat das Unternehmen vor Kurzem damit begonnen, auch als Franchise-System zu expandieren.

Die mehr als 260 Biogena-Präparate werden in Österreich nach dem Reinsubstanzenprinzip - also ohne künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Überzugs- und Trennmittel – hergestellt. In den Produkten sind zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Vitalstoffe in wissenschaftsbasierten Kombinationen enthalten. Aktuell gibt es 10 Biogena-Stores in Österreich und sechs in Deutschland. Auch in Amsterdam und in Dubai gibt es Biogena-Geschäfte. Weitere in London, Abu Dhabi, Moskau und New York sollen bald folgen.

Rekordumsatz und Franchise-Start

Zum Auftakt des neuen Biogena-Geschäftsjahrs am 1. Oktober 2020 konnte Biogena zum einen einen neuen Rekordumsatz melden: Die Unternehmensgruppe brachte es im vergangenen Geschäftsjahr auf 52 Millionen Euro. Zum anderen konnte Biogena die ersten zwei Franchise-Partner unter Vertrag nehmen. Im November 2020 kam nun bereits der dritte Franchise-Nehmer hinzu.

Zweistufiges Franchise-Konzept

Wer sich als Biogena-Franchise-Nehmer selbstständig macht, beginnt zunächst mit dem vertrieblichen Auf- und Ausbau sowie der Entwicklung seiner Vertragsgebiete. Darauf aufbauend kann später der erste Biogena-Store realisiert werden. Als Leistungen für seine Franchise-Partner nennt Biogena unter anderem die Unterstützung  in den Bereichen Operations Management und IT sowie Marketing und Vertrieb. Aber auch bei Personalfragen, beim Ladenbau und Themen des Alltagsgeschäfts steht die Systemzentrale den Partnern zur Seite. (red.)

Wer will schon ohne Sicherung über dem Abgrund balancieren?

Für den Weg in die Selbstständigkeit entscheiden sich In Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen, in Österreich und der Schweiz jeweils rund 40.000 Menschen. Als Besonderheit ist für die Schweiz anzumerken, dass etwa ein Drittel der Unternehmensgründer einen ausländischen Pass besitzt.

Manche Gründer entschließen sich aufgrund einer zündenden Geschäftsidee zum Aufbau des eigenen Unternehmens, andere sind mit ihrem Angestelltendasein unzufrieden oder wollen mit einer Existenzgründung der Arbeitslosigkeit entkommen. So unterschiedlich die Motive auch sind, sich mit der eigenen Firma selbstständig zu machen: Ein hohes Maß an Wagemut, Einsatzbereitschaft und Hartnäckigkeit ist stets Bedingung für den angestrebten Erfolg.

Wer beim Hochseilakt ‚Selbstständigkeit‘ ohne jede Sicherung starten will, braucht viel Erfahrung und ausgezeichnete Nerven. In der Rückschau bereuen es viele Gründer, dass sie sich ohne die notwendige professionelle Ausrüstung auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Weitgehend auf sich allein gestellt, fehlte ihnen außerdem der offene Austausch mit Kollegen und der kompetente Rat von Spezialisten.

Die Franchisewirtschaft will ihren Partnern erklärtermaßen ein solches „Sicherheitsnetz und noch viel mehr“ bieten. Franchise stellt sowohl eine Kooperationsform als auch eine Vertriebsmethode dar, die der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen zum Zwecke der gemeinsamen wirtschaftlichen Expansion dient. Nicht zuletzt ermöglichen Franchise-Netzwerke es ihren Partnern, auf Basis bereits erprobter Geschäftsmodelle schneller und sicherer als klassische Gründer voranzuschreiten.

Übersicht der Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter

In Deutschland gibt es derzeit rund 1.800, in Österreich 400 und in der Schweiz 200 Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter, wovon jedoch nur ein Teil in Internetportalen, Stellenbörsen, Gründermessen und Magazinen aktiv nach neuen Partnern sucht oder in Verbänden organisiert ist. So reicht manchen Systemen ihr bestehender Interessentenpool für die Eröffnung weiterer Standorte aus oder sie sind an Neueröffnungen derzeit nicht interessiert.

Als Gründer/in bist du bei uns goldrichtig: Du findest im FranchisePORTAL die größte Auswahl an erprobten Geschäftsideen für Gründer. Zur Vereinfachung deiner Suche haben wir die Anbieter nach Marken, Branchen oder speziellen Interessen geordnet. Du kannst auch unser neues Matchingtool nutzen, um geeignete Gründungsangebote zu finden.

Gründe dein Unternehmen auf gesichertem Fundament und baue auf die Wettbewerbsvorteile und Erfahrungen bekannter Markenanbieter! Du wirst staunen, wie viele der Marken dir als Verbraucher oder von Spaziergängen durch Innenstädte bereits vertraut sind.

Auf deinen Besuch und die Gelegenheit, dir das eigene Geschäftsmodell audiovisuell zu erläutern, freuen sich rund 300 Markenanbieter im FranchisePORTAL. Du solltest nicht zögern, ihnen über das Kontaktformular Fragen zu stellen, ergänzende Informationen anzufordern oder konkrete Konditionen einzuholen. Alle Anbieter sind gerne bereit, telefonisch oder schriftlich auf deine persönlichen Belange eingehen.

FranchisePORTAL – deine erste Adresse in der deutschsprachigen Franchise-Wirtschaft

Alle Franchise-Unternehmen (A-Z) im Überblick

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