02.07.2018

Franchise Taco Bell: Selbstständig mit alternativen Mexican Food-Konzepten in Deutschland

Die Anfänge der Fast-Food-Kette Taco Bell reichen bis ins Jahr 1954 zurück. Das erste Restaurant der Marke ging 1962 an den Start. Mit der Franchise-Expansion begann Taco Bell zwei Jahre später. Wer sich in Deutschland mit einem Restaurant für Tacos, Burritos, Quesadillas und Nachos selbstständig machen will, muss allerdings bis heute auf ein alternatives Franchise-Konzept setzen. Vertreten ist Taco Bell hierzulande dennoch.

Taco Bell gehört seit 2002 zum Yum! Brands Konzern. Mit den Franchise-Marken KFC und Pizza Hut ist der US-Fast-Food-Riese längst auch in Deutschland aktiv. Insgesamt bringt es weltweit größte Unternehmensgruppe für Systemgastronomie auf über 40.000 Restaurants in rund 135 Ländern. Taco Bell zählt heute etwa 6.850 Standorte in 27 Ländern. 94 Prozent davon befinden sich in den USA, 90 Prozent werden von Franchise-Nehmern geführt. Zuletzt hatte Taco Bell einen Refranchising-Prozess gestartet , um dem Franchise-Anteil weiter zu erhöhen.

Taco Bell verstärkt Europa-Präsenz

In Europa hatte Taco Bell bereits in den 1980- und 1990er Jahren versucht Fuß zu fassen, war im Laufe der Jahre aber wieder vom Markt verschwunden. Seit 2009 gibt es Taco Bell in Spanien. Heute gibt es das Unternehmen hier an über 40 Standorten. In Großbritannien wagte die Mexican-Food-Kette 2010 einen Neustart. Aktuell ist Taco Bell mit gut 25 Restaurants auf der Insel aktiv. Auch in weiteren europäischen Ländern ist Taco Bell inzwischen vertreten: zum Beispiel seit 2015 in Polen. Im vergangenen Jahr startete das Gastronomie-Franchise-System unter anderem in den Niederlanden, Finnland und Rumänien.

Taco Bell: Welche Möglichkeiten haben Franchise-Gründer?

In Deutschland gibt es Taco Bell weiterhin nur auf dem Gelände von US-Kasernen, etwa in Wiesbaden, Mannheim und Ramstein. Normalbürger haben damit kaum eine Chance hierzulande in den Genuss von Taco Bell-Gerichten zu kommen. Die zunehmende Expansion im europäischen Ausland legt aber nahe, dass mit dem richtigen Master-Franchise-Nehmer für Deutschland auch hier der Markteintritt vollzogen werden könnte. Dass Gastronomie-Konzepte, die auf mexikanisches Essen setzen, bei uns durchaus ankommen, beweisen zum Beispiel die Franchise-Systeme Enchilada mit rund 35 Restaurants, Joe Peña's Cantina y Bar (aktuell sieben Standorte in Deutschland), Chidonkey (3 Standorte) und Rosita‘s Chili (2 Standorte). Franchise-Gründer, die sich mit Taco Bell in Deutschland selbstständig machen möchten, müssen also eine Master-Lizenz erwerben, noch warten oder einfach auf eines der alternativen Franchise-Systeme zurückgreifen. (red.)

Bild: Pixabay

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Nachrichten-Redaktion
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