15.12.2017

Gastronomie-Franchise-System Vapiano: Mini-Standorte und Potenzial für 900 Restaurants

Das 2002 gegründete Gastronomie-Unternehmen Vapiano setzt auf mediterrane Gerichte, die frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Bestellt wird direkt bei den Köchen, abgerechnet wird mit einem Chipkartensystem beim Verlassen des Restaurants. Bis Ende 2020 will Vapiano auf 330 Standorte wachsen. Einen Meilenstein auf dem Weg dahin erreichte das Franchise-System nun mit der Eröffnung des weltweit 200. Restaurants.

Wie Vapiano mitteilt, machte der 200. Standort vor Kurzem in Kopenhagen auf. Es ist zugleich das erste Vapiano in Dänemark. Insgesamt ist das Unternehmen nun in 33 Ländern und auf fünf Kontinenten aktiv. 2018 will Vapiano 30 bis 35 neue Restaurants aufmachen, unter anderem in London, Miami and Doha. Zudem wird das Take-away- und Liefergeschäft ausgebaut: Bis Ende kommenden Jahres sollen 75 Prozent aller Standorte damit aufwarten. Langfristig sieht Vapiano-CEO Jochen Halfmann ein Potenzial für 800 bis 900 Restaurants in den Kernmärkten. Dazu zählen neben Europa auch der Mittlere Osten und Südamerika.

Mini-Vapianos werden bereits getestet

Einem Bloomberg-Bericht zufolge testet das Gastronomie-Unternehmen aktuell mit den “Mini-Vapianos” auch eine Konzept-Variante. Solche kleineren Standorte gibt es bereits in Ingolstadt und Wien. Bisher übertreffen die Tests die Erwartungen bei Weitem. Jochen Halfmann erachtet die Mini-Vapianos besonders für den amerikanischen Markt für vielversprechend. Im März 2018 wird ein erstes Mini-Vapiano in den USA eröffnen: in Chicago.

Vapiano-Restaurants werden teils vom Unternehmen selbst, teils von Franchisepartnern oder im Rahmen von Joint Ventures betrieben. Mitte 2017 ist Vapiano an der Frankfurter Börse gestartet. Mit dem Erlös will das Unternehmen unter anderem die weitere Expansion finanzieren. Seit dem Börsengang hat sich die Aktie sehr wechselhaft entwickelt. Aktuell notiert sie leicht unter dem Ausgabepreis von 23 Euro.

Vapiano gehört zu 25 Prozent den Wella-Erben Gisa und Hans-Joachim Sander. Firmengründer Georg Gerlach soll aktuell mit 30 Prozent beteiligt sein. Der größte Anteilseigner ist seit 2011 mit 44 Prozent die Mayfair Vermögensverwaltungs SE mit Sitz in Hamburg, hinter der die ehemaligen Tchibo-Eigentümer Günter Herz und seine Schwester Daniela Herz-Schnoeckl stehen. Rund ein Prozent der Anteile liegen beim Vapiano-Management. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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