VAPIANO

Vapiano Franchise: Italienische Klassiker Systemgastronomie

  • Land: Deutschland
  • Lizenzart: Franchise-System
  • Geschäftsart: Italienische Spezialitätenrestaurants
Eigenkapital
Keine Angabe
Eintrittsgebühr
Keine Angabe
Lizenzgebühr
Keine Lizenzgebühr

Live-Cooking, italienische Klassiker und ein modern-mediterranes Ambiente: Mit dieser Kombination hat das Vapiano Franchise Anfang 2000 seinen Siegeszug in Deutschland gestartet. Weltweite Eröffnungen und Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Trotz der Beliebtheit der Marke Vapiano hat das Unternehmen zunehmend mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Alle Infos, den aktuellen Stand zum Vapiano Franchise und zu den Franchise Kosten findest du in diesem Artikel.

VAPIANO Franchise-System

Vapiano – italienische Klassiker in mediterranem Ambiente

Vapiano ist eine der berühmtesten Franchise-Ketten in der Systemgastronomie für mediterranes Front-Cooking mit italienischen Klassikern. Das offene Ambiente ist bewusst kommunikationsfördernd designt. Die großen Eichenholztische mit frischen Kräutern bieten sowohl Platz für die Großfamilie sowie für Arbeitskollegen in der Mittagspause oder für Freunde am Wochenende. Die frischen Kräuter auf den Tischen sind sowohl Designelemente als auch funktional. Vapiano Restaurants in diesem Design lassen sich in über 33 Ländern auf fünf Kontinenten finden. 

Seit der Eröffnung des ersten Vapiano Restaurants im Jahr 2002 in der Hansestadt Hamburg wurden insgesamt über 200 Vapiano Restaurants weltweit eröffnet. Das Geschäftskonzept war nicht nur für die meisten Hamburger eine Neuheit. Es nennt sich „Systemgastronomie à la minute“: Köche kochen vor deinen Augen die italienischen Superstars wie Pizza und Pasta, die sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreuen. Die Pasta wird frisch in der Glasküche zubereitet. Das mediterrane Flair, das stylische Ambiente, die direkte Interaktion zwischen Gästen und Köchen ist das, was Vapiano ausmacht. Das Zahlungssystem mit der eigenen Vapiano-Karte macht den Bestell- und Zahlungsvorgang für die Gäste komfortabel.

  • Vapiano Franchise: Aktuelle Lage und Geschichte

    Die Restaurantkette war so erfolgreich, dass sie im Jahr 2017 ihren Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard Sektor zelebrieren konnte. 

    Seitdem sieht sie sich allerdings mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Ihre Versuche durch Anpassungen einer Insolvenz vorzubeugen, sind nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie gescheitert. Im März dieses Jahrs wurde Insolvenz angemeldet und im Mai begann der Verkaufsprozess. 

    Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer für den bekannten Schnell-Italiener: Das ehemalige Vorstandsmitglied von Vapiano Mario C. Bauer kaufte gemeinsam mit seinem Investorenteam 30 Standorte zu einem Kaufpreis von 15 Millionen Euro. Die Partnerschaft mit Falk Johne, dem Leipziger Familienunternehmer, sowie dem Immobilienentwickler Bernd Ehret, die sich als Masterfranchisenehmer beteiligen, soll die Vapiano Marke jetzt zusätzlich wiederbeleben (Stand Juli 2020).

  • Vapiano Franchise: Gebühren und Kosten

    Vapiano macht online keine Angaben zu den Franchise-Gebühren. Aus anderen Quellen zeichnen sich jedoch ca. 6% vom Umsatz als laufende Vapiano Franchise-Gebühr sowie ca. 50.000 EUR Eintrittsgebühr ab. Diese Angaben können als Orientierung dienen.

    Wer ein Vapiano Franchise eröffnen möchte, sollte Business-Kenntnisse mitbringen und bereits ein Netzwerk mit lokalen Partnern vorweisen können. Erfahrungen im Catering werden genauso gerne gesehen wie bereits verdiente Sporen im Business Development. 

    Die für ein Franchise infrage kommende Person sollte sich mit der Firma Vapiano identifizieren und die Persönlichkeit haben, ihr Vapiano Franchise in ihrem Gebiet zum Erfolg zu bringen. Neben der Führungs- und Motivationsstärke muss sie sich durch echten Teamgeist auszeichnen, so formuliert es das Unternehmen selbst. 

    Die Vapiano Franchise Kosten sind bei der Entscheidung für eine Franchisepartnerschaft ebenfalls essenziell. Um als sogenannter Franchisee (also Franchisenehmer) in Betracht gezogen zu werden, müssen die finanziellen Möglichkeiten gegeben sein, ein Vapiano Franchise zu etablieren. Aus Erfahrungswerten gibt Vapiano an, dass es bei dem ersten Restaurant ca. 2 bis 2,5 Millionen Euro sind. Mindestens 30 % des ursprünglichen Investments müssen von dem Franchisenehmer gestellt werden können. Er ist außerdem dafür zuständig, den restlichen Betrag selbst zu erwirtschaften. 

    Zu den Vapiano Franchise Kosten zählen außerdem die monatlichen Beiträge, die variabel sind und von der Location und vom Umsatz abhängig sind. Für die aktive Unterstützung bei der Eröffnung eines Vapiano Franchise Restaurants wird zudem eine Einmalzahlung an Vapiano abgegolten. 

    Unter dieser Gebühr wird die aktive Unterstützung Vapianos bei Neueröffnungen verstanden: 

    • Auswahl des Standorts, 
    • Koordination der Baumaßnahmen, 
    • Training der Mitarbeiter 
    • und weitere grundlegende Basis-Maßnahmen eines Franchise-Systems. 

    Einige Vapiano Restaurants haben die Wiedereröffnung unter den regionalen Corona Regelungen bereits gewagt, allerdings kann zurzeit leider keine Aussage über die Gewinnaussichten eines neuen Restaurants getroffen werden (Stand Juli 2020).

  • Alternativen zu Vapiano

    Vapiano zeigt sich in seinem Internetauftritt optimistisch und geht nicht detailliert auf die Insolvenz des Unternehmens ein. Dennoch solltest du die durchaus komplizierte finanzielle Lage des Konzerns im Hinterkopf behalten. 

    Wenn du dich für eine Selbständigkeit in einem ähnlichen Bereich interessierst, dir aber die Zukunft von Vapiano derzeit zu ungewiss ist, gibt es alternative Franchise-Angebote, die du dir hier auch anschauen kannst:

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Beiträge über VAPIANO

  • Gastronomie-Franchise Vapiano plant in der Schweiz neues Mini-Konzept

    Gastronomie-Franchise Vapiano plant in der Schweiz neues Mini-Konzept

    Gastronomie-Franchise Vapiano plant in der Schweiz neues Mini-Konzept

    Gastronomie-Franchise Vapiano plant in der Schweiz neues Mini-Konzept

    Das Franchise-Gastronomiesystem Vapiano ging 2002 an den Start, nach schnellem Wachstum und einem Börsengang musste es 2020 Insolvenz anmelden, mittlerweile ist es mit neuem Eigner und leicht verändertem Konzept wieder am Wachsen. Wie das Fachportal Food-service.de berichtet, soll in der Schweiz zudem eine kleinere neue Variante getestet werden.

    Verändert wurde in den vergangenen Jahren unter anderem der Weg der Bestellung. Man kann bei Vapiano nun wahlweise beim Personal, an Terminals oder mit dem eigenen Smartphone die Bestellung aufgeben, sie wird dann an den Tisch gebracht. Angeboten werden auch mehr vegetarische und vegane Gerichte als früher.

    Dem Bericht zufolge soll das neue Klein-Konzept den Namen Vapialino tragen. Es soll erstmals in einem Tesbetrieb nahe Zürich an den Start gehen - in Kooperation mit der Migros-Tochter migrolino AG. Entwickelt wurde es auf Initiative von Enrico Sodano, der mit seiner Sodano Group AG Master-Franchise-Nehmer von Vapiano Schweiz ist. (red)


    Foto: Polina Tankilevitch auf Pexels


  • Nach der Insolvenz: Gastronomie-Franchise-System Vapiano startet mit neuem Design und Pinsa statt Pizza

    Nach der Insolvenz: Gastronomie-Franchise-System Vapiano startet mit neuem Design und Pinsa statt Pizza

    Nach der Insolvenz: Gastronomie-Franchise-System Vapiano startet mit neuem Design und Pinsa statt Pizza

    Vapiano wurde ursprünglich 2002 in Hamburg gegründet. Das Unternehmen gehörte lange zu den Senkrechtstartern unter den Gastronomie-Franchise-Systemen und expandierte sowohl in Deutschland als auch international kräftig. Bis 2016 wuchs Vapiano auf 175 Standorte weltweit. Wenig später begann es zu kriseln. Im vergangenen Jahr musste Vapiano dann Insolvenz anmelden. Jetzt will das Unternehmen mit neuer Ausrichtung wieder Wind unter die Flügel bekommen.

    Nach der Insolvenz im vergangenen Jahr war Vapiano von der Love & Food Restaurant Holding s.r.o. übernommen worden. Die Holding wurde speziell zur Übernahme des insolventen Unternehmens von einer Gruppe verschiedener europäischer Gastronomen und Hoteliers gegründet. Die Hildesheimer Gastro & Soul Gruppe, die die unter anderem hinter dem Gastronomie-Konzept Café Del Sol steht, wurde im Juni 2020 zum strategischen Partner des Investorenkonsortiums. Die Gastro & Soul GmbH ist seither zudem Franchisegeber für die deutschen Vapiano-Franchisenehmer und zeichnet für den Wiederaufbau der Marke in Deutschland verantwortlich.

    Wie Vapiano mitteilt, wurde die lange pandemiebedingten Schließungsdauer genutzt, um neue Store-Konzepte auszuarbeiten, neue Produkte zu entwickeln und den Web-Auftritt neu zu gestalten. Aktuell listet Vapiano rund 55 Standorte in Deutschland auf seiner Website. Etwa zehn davon sind vorübergehend geschlossen.

    Pinsa statt Pizza

    Eine wesentliche Änderung im Hinblick auf das kulinarische Angebot hat Vapiano mit dem Wechsel von Pizza zu Pinsa vollzogen. Bei Pinsa handelt es sich laut Unternehmen um ein komplett neues handwerklich hergestelltes Produkt, das in Deutschland noch weitestgehend unbekannt ist. Eine Besonderheit der Pinsa ist die lange Reifezeit des Teiges von bis zu 72 Stunden. Zubereitet wird der Teig aus einer Kombination aus Weizen- und Reismehl sowie Sauerteig, Olivenöl, Salz, Wasser und frischer Hefe. Die Herstellung wurde dabei zentralisiert: Die Teiglinge werden in einer eigenen Pinsa-Manufaktur in Hildesheim produziert. Die Pinsa wird die Pizza in allen Vapiano Restaurants bis Anfang September 2021 vollständig ersetzen. Zudem hat die Gastronomie-Kette ihr Pasta-Angebot verändert und bietet nun nicht nur neue Gerichte, sondern auch mehr vegane und vegetarische Speisen. Die Pasta wird täglich frisch in den Restaurants vor Ort zubereitet. Die Neuerungen spiegeln sich auch im Design der Speisekarte wider.

    Neues Service-Konzept

    Auch der Ablauf der Bestellung und die Services im Restaurant wurden überarbeitet. Ein wesentliches Merkmal von Vapiano war ursprünglich ein Bedienkonzept, das weitergehend ohne Tischservice auskam: Die Bestellungen wurden auf eine spezielle Chipkarte gebucht, die man beim Betreten erhielt, die Speisen wurden an offenen Küchenstationen bestellt und abgeholt, bezahlt wurde an einer zentralen Kasse beim Verlassen des Restaurants. Dieses System war anfangs erfolgreich, wurde später aber von vielen Kunden nicht mehr sehr geschätzt. Konkurrenten wie das Gastronomie-Franchise-System L’Osteria hatten hier mit klassischem Tischservice mehr zu bieten. Jetzt hat Vapiano eigenen Angaben zufolge eine neue „Guest Journey“ entwickelt, die in den vergangenen Monaten überprüft und überarbeitet wurde. Eine optimierte und modernisierte Version davon wird mit der Wiedereröffnung in einigen Standorten eingesetzt. Vapiano will das neue Service-Konzept so erproben und gegebenenfalls zeitnah anpassen und verfeinern, um es mittelfristig deutschlandweit einzuführen.

    Neuer Look auch im Gastraum

    Auch das Einrichtungskonzept von Vapiano wurde überarbeitet und in einem Münchner Restaurant bereits umgesetzt. Zu den nächsten Standorten, die das neue Design erhalten werden, zählen Frankfurt, Stuttgart sowie Osnabrück. Das neue Konzept bietet laut Vapiano „viel Platz zwischen den Tischen, großzügige Lounges, stylishen Bars, offenen Küchen sowie Pasta Manifatturas“. Gesetzt wird auf natürliche Materialien, Naturtöne und spezielle Lichtelemente.

    Begleitet wurde der Vapiano-Neustart auch von einem vollständigen Marken-Relaunch, in dessen Rahmen unter anderem die Website komplett überarbeitet wurde. „Ich freue mich, dass wir mit dem Re-Opening Vapiano in einem neuen Look and Feel zeigen können und mit der Pinsa ein neues einzigartiges Produkt in Deutschland einführen. Speisekarte und Interieur sind auf die Bedürfnisse unserer Gäste ausgerichtet. Höchste Priorität hat für uns die Qualität der Produkte, bei der wir keinerlei Abstriche machen werden. Ebenfalls wollen wir unsere Gäste mit einem exzellenten Service begeistern. Wir sind sicher, dass wir mit dieser Kombination Vapiano in Deutschland zu alter Stärke zurückführen werden“, erklärt Delf Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Gastro & Soul GmbH sowie Vapiano Master-Franchisenehmer und -Partner.  (red.)

  • Systemgastronomie: Vapiano SE wird endgültig stillgelegt

    Systemgastronomie: Vapiano SE wird endgültig stillgelegt

    Systemgastronomie: Vapiano SE wird endgültig stillgelegt

    Im Frühjahr 2020 hatte das einstige Erfolgskonzept der Systemgastronomie Insolvenz anmelden müssen. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Unternehmen rund 230 Restaurants weltweit. In Deutschland war Vapiano nicht nur mit Franchise-Standorten, sondern auch mit 55 eigenen Restaurants aktiv. Wie die DPA berichtet, hat die Gläubigerversammlung nun die finale Stilllegung der noch bei der Gesellschaft verbliebenen Unternehmensteile von Vapiano SE beschlossen.

    Laut Insolvenzverwalterin Ruth Rigol können die Gläuber mit einer Insolvenzquote von drei Prozent rechnen: Für 100 Euro Schulden werden also nur noch drei Euro zurückgezahlt. Große Teile von Vapiano waren bereits im Juni 2020 verkauft worden: an ein vom Ex-Vapiano-Vorstandsmitglied Mario C. Bauer geführtes Konsortium. Die von Franchise-Partnern geführten Restaurants in Deutschland sind nicht vom Verkauf betroffen, da sie selbstständig agieren. Auch der Betrieb vieler Standorte geht aktuell weiter.

    Vapiano wurde 2002 gegründet und war lange eines der erfolgreichsten deutschen Gastronomie-Konzepte. Das Gastronomie-System setzt auf mediterrane Speisen, die frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Die Bestellungen werden auf eine Chipkarte gebucht, bezahlt wird an einer Kasse beim Verlassen des Restaurants. (red.)

  • Neuer Eigentümer für Vapiano in Deutschland: Franchisenehmer-Angebot setzt sich nicht durch

    Neuer Eigentümer für Vapiano in Deutschland: Franchisenehmer-Angebot setzt sich nicht durch

    Neuer Eigentümer für Vapiano in Deutschland: Franchisenehmer-Angebot setzt sich nicht durch

    Erst vor wenigen Wochen hatte der ehemalige Vapiano-Vorstand Mario C. Bauer gemeinsam mit Investoren den Zuschlag für die französischen und luxemburgischen Standorte der insolventen Restaurantkette erhalten. Für die 54 deutschen, vom Unternehmen selbst betriebenen Restaurants gab es ein Angebot eines anderen Alteigentümers gemeinsam mit den 17 Franchise-Partnern. Sie konnten sich nun aber offenbar nicht durchsetzen.

    Wie das Onlineportal Food-service.de berichtet, kaufen Mario C. Bauer und sein Investorenteam jetzt auch die Marke und zahlreiche deutsche Standorte. Als Kaufpreis werden 15 Millionen Euro genannt. Mit den Investoren hat der ehemalige Vapiano-Vorstand die „Love & Food Restaurant Holding“ gegründet. Deren Gebot erhielt jetzt den Zuschlag.

    Dem Bericht zufolge gehen die neuen Vapiano- Eigentümer zudem eine Partnerschaft mit dem Leipziger Familienunternehmer Falk Johne sowie dem Immobilienentwickler Bernd Ehret ein: Sie werden Masterlizenznehmer für Deutschland. Geplant sei es, als Joint Venture rund 20 der deutschen Vapiano-Restaurants selbst zu betreiben und weitere 15 Standorte an erfolgreiche Franchisepartner aus der jeweiligen Region zu übergeben. 

    Vapiano bietet in den Restaurants mediterrane Gerichte wie Pizza und Pasta, die frisch vor den Augen des Gastes zubereitet werden. Seit ihrem Börsengang im Jahr 2017 hatte die Kette mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und immer wieder versucht, mit Anpassungen gegenzusteuern. Die Gastronomie-Schließungen zur Eindämmung des Coronavirus hatten die Probleme verschärft und zur Insolvenz geführt. (red.)

  • Franchise-Geber Vapiano: Kaufinteressent für Österreich will Marke erhalten

    Franchise-Geber Vapiano: Kaufinteressent für Österreich will Marke erhalten

    Franchise-Geber Vapiano: Kaufinteressent für Österreich will Marke erhalten

    Der Konkurs der Restaurantkette Vapiano in Deutschland hatte auch einen Insolvenzantrag der österreichischen Tochter zur Folge. Die Franchise-Standorte der Marke waren in beiden Ländern weiterhin zahlungsfähig. Wie das Gastronomie-Portal Food-service.de berichtet, scheint für die Vapiano-Restaurants in Österreich ein Käufer gefunden zu sein.

    Zwölf Standorte gibt es in Österreich. Wenn das Handelsgericht Wien die insolvenzrechtliche Genehmigung erteilt, will sie nun der österreichische Caterer und Gastro-Unternehmer Josef Donhauser übernehmen Dem Bericht zufolge sollen sie dann unter der Marke Vapiano weitergeführt werden. „Das gastronomische Angebot der österreichischen Vapiano-Restaurants hat bis zur coronabedingten Schließung sehr gut funktioniert. Vapiano Österreich war für die Gruppe ein wirtschaftliches Asset, das unverschuldet in den Konkurs der deutschen Muttergesellschaft hineingezogen wurde“, so Josef Donhauser laut Food-service.de.

    Das Kaufangebot wurde bereits vom Insolvenz-Verwalter angenommen, der Kaufpreis wird dabei nicht öffentlich gemacht. Ab dem 15. Mai sollen je nach Corona-abhängigen Rahmenbedingungen die einzelnen Standorte wiedereröffnen. Die Restaurants in Österreich waren demnach unter den umsatzstärksten der gesamten Vapiano-Gruppe. Das Catering- und Gatronomie-Unternehmen von Josef Donhauser, die DoN Group, gilt als eine der größten privat geführten österreichischen Catering-Firmen und ist im In- und Ausland aktiv. (red.)

  • Vapiano-Verkauf: Franchisenehmer-Gruppe und Alteigentümer legen gemeinsames Angebot vor

    Vapiano-Verkauf: Franchisenehmer-Gruppe und Alteigentümer legen gemeinsames Angebot vor

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    Nachdem die Restaurant-Kette Vapiano im März Insolvenz angemeldet hatte, steht das Unternehmen nun zum Verkauf. Wie das Gastronomieportal Food-service.de berichtet, haben nun 17 Franchise-Nehmer gemeinsam mit einem der Alteigentümer ein Angebot vorgelegt, um einen Großteil der Restaurants zu retten.

    Dem Bericht zufolge wollen die Insolvenzverwalter bis Ende Mai einen Käufer gefunden haben. Die 54 vom Unternehmen selbst betriebenen Standorte können in Teilen oder gemeinsam erworben werden. Gleich zwei Alteigentümer haben dabei Interesse angemeldet: Unabhängig voneinander wollen sie um die 30 Restaurants als Portfolio sowie die Markenrechte erwerben. 

    Einer der Alteigentümer hat dabei die 17 Franchise-Partner ins Boot geholt. Sie sind vom Konkurs nicht direkt betroffen; 21 der insgesamt 25 Franchise-Standorte sind aktuell wieder mit einem Abhol- und Lieferservice für ihre Kunden da. Die Idee für den Kauf: Erhalten sie gemeinsam den Zuschlag würden die Franchisenehmer lohnende Restaurants in ihrer Region übernehmen und fortführen. Kommt es zu einem Verkauf an einen anderen Investor, haben sie allerdings angekündigt, auch ein Kündigen der Franchise-Verträge in Betracht zu ziehen.

    Vapiano hatte am 20. März 2020 mitgeteilt, zahlungsunfähig zu sein - aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs hätten am Ende fast 37 Millionen Euro gefehlt. (red.)

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