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Neun Tipps für ein umweltfreundliches Büro

Mittlerweile gibt es viele Franchise-Systeme für Bürodienstleistungen. Doch wer als Franchisenehmer einen Büroservice anbieten will, muss mehr tun als einen Schreibtisch mit einem Computer und Telefon aufzubauen. Nachhaltigkeit ist in Büros zunehmend ein großes Thema. Es geht um wirtschaftliche, soziale und ökologische Konzepte, die soziale Ungleichheiten beseitigen, den Planeten schonen und langfristig seiner Zerstörung entgegenwirken. Alles, was der Mensch tut, hat Auswirkungen auf seine Umwelt. Beispielsweise ist es wesentlich umweltfreundlicher, Leitungswasser zu trinken als Wasser zu kaufen, das in Dritte-Welt-Länder produziert wird. Ebenso macht es einen Unterschied, ob unsere Kraftwerke mit Kohle oder erneuerbaren Energien betrieben werden. Oftmals werden allerdings die kleinen Dinge, die jeder für Nachhaltigkeit tun kann, einfach übersehen. Ein Großteil der Bevölkerung geht jeden Tag zur Arbeit. Wer so viel Zeit im Büro verbringt, sollte dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz nachhaltig und umweltfreundlich gestaltet ist. Selbstverständlich kann die Geschäftsführung Anweisungen geben, um das Büro umweltfreundlicher zu machen, aber auch jeder Einzelne kann sein Handeln dahingehend anpassen. Wir haben neun Tipps für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Büro.

1. Öffentlichen Nahverkehr fördern

Umweltfreundlichkeit beginnt schon auf dem Weg zur Arbeit. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, macht nicht nur was für seinen CO2-Fußabdruck, sondern spart sich im Stadtverkehr auch einige Nerven. Wenn Wohnung oder Haus nicht zu weit vom Arbeitsplatz entfernt sind, ist es auch kein Problem zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen, insbesondere im Sommer. Der Arbeitgeber kann eine solch umweltfreundliche Fortbewegung unterstützen, indem er Zuschüsse zu Monatsfahrkarten leistet oder die eigene Infrastruktur dahingehend ausbaut - zum Beispiel ausreichend Fahrrad-Parkplätze zur Verfügung stellen.

2. Wege verkürzen

Nicht nur das Pendeln der eigenen Arbeitnehmer belastet die Umwelt. Größere Meetings, bei denen Geschäftspartner von großer Entfernung anreisen, oder eigene Außentermine sollten vermieden werden. Dank der modernen Technik können viele Termine telefonisch oder per Videokonferenz abgehalten werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass diese Art der Kommunikation auch viel ökonomischer ist. Wenn die Fahrtwege entfallen, spart das Unternehmen nicht nur Zeit, sondern folglich auch Geld.

3. Den Arbeitsplatz grüner gestalten

Auch innerhalb der Büroräume, lässt sich der CO2-Ausstoß senken. Alte Elektro-Geräte sind nicht nur ein Stromfresser, sondern können die Raumluft mit giftigen Partikeln und einem unangenehmen Geruch belasten. Zum einen sollten daher alte gegen neue, energiesparende Geräte ausgetauscht und zum anderen überall in den Räumen Pflanzen aufgestellt werden. Die Pflanzen sorgen nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern produzieren frischen Sauerstoff und nehmen gleichzeitig stickiges CO2 auf. 

4. Materialien wieder verwenden

Viele Büromaterialen des alltäglichen Bedarfs werden gerne und oft einfach entsorgt. Umschläge, Büroklammern, Klarsichtfolien und Altpapier landen im Mülleimer, obwohl sie ohne Probleme wiederverwendet werden können. Es kostet keine große Zeit und Mühen bei Stapeln alter Unterlagen die Büroklammern zu entnehmen und sie an einem zentralen Ort zu sammeln, um sie später zum gleichen Zweck erneut zu benutzen. Besagte Unterlagen sowie Fehldrucke können als Notizblock dienen.

5. Bei Büromaterialien auf Zertifikate achten

Der Trend geht zum papierlosen Büro. Allerdings gibt es nach wie vor Aufgaben, die College Block oder Notizheft besser erledigen. Denn wer hat schon Lust immer und überall seinen Computer mitzuschleppen? Daher ist es nahezu unvermeidlich immer wieder den Vorrat an Büromaterialien aufzustocken. Dabei sollte der Office Manager jedoch darauf achten nur Papierprodukte mit dem FSC-Zertifikat einzukaufen. FSC (Forest Stewardship Council) wird demnach verwendet, um nachhaltige Forstwirtschaft zu zertifizieren. Produkte mit diesem Zertifikat schonen die Umwelt und beugen der irreversiblen Abholzung der Wälder vor. Zudem gibt es auch Druckerpapier und weitere Papierprodukte aus recyceltem Papier, welche auch in jedem Fall vorzuziehen sind.

Bei den Büromaterialien ist der Franchisenehmer jedoch manchmal und teilweise vom Franchisegeber abhängig, denn in diesem Fall erwirbt er das Konzept des Franchisegebers, was zu einer einheitlichen Gestaltung der Website und der Printmaterialien wie Visitenkarten und Broschüren führt.

6. Energie sparen

Eine Art Energie zu sparen ist der Austausch von Elektrogeräten. So lassen sich zum Beispiel alte Drucker, Scanner und Kopierer durch energieeffizientere Geräte ersetzen. Eine weitere Möglichkeit ist ein energiefreundlicher Umgang mit den Geräten. Wer seinen Arbeitsplatz verlässt, sollte seinen Computer in den Ruhemodus versetzen und den Bildschirm ausschalten. Zudem ist es überflüssig, den ganzen Tag in den Büroräumen das Licht brennen zu lassen. Große Fenster lassen in der Regel genügend Sonnenlicht in die Zimmer, damit ein entspanntes Arbeiten gewährleistet ist. Die Flure von Bürogebäuden können mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden, damit das Licht auch wirklich nur angeht, wenn es einen Mitarbeiter sicher von Raum nach A nach Raum B bringen soll.

7. Wasser sparen

Bei neueren Toiletten ist es heutzutage gang und gäbe, dass sogenannte Wasserspartasten eingebaut sind. Diese sollten auch genutzt werden. Wasser ist ein zu kostbarer Rohstoff, um es wortwörtlich einfach die Toilette runterzuspülen. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe von Wasserzisternen Regenwasser zu sammeln, und dieses ausschließlich für Toiletten zu verwenden. Eine Nachrüstung ist jedoch relativ aufwendig und für den Betrieb von großen Büroräumen damit nicht sonderlich praktikabel. Bei dem Neubau kleiner, innenstadtferner Bürogebäude sollte der Bau einer Wasserzisterne jedoch in Erwägung gezogen werden.

8. Abfall reduzieren und recyceln

Wer kennt sie nicht: diese großen, silbernen Mülleimer, die in Bahnhofshallen stehen. Restmüll, Papier, Plastik - ein ganz einfaches Trennungssystem. Warum also nicht die Papierkörbe an den Arbeitsplätzen entfernen und zentral Mülleimer zur Mülltrennung aufstellen. Sicherlich werden die Mitarbeiter zunächst etwas mosern, aber nach einiger Zeit fallen die paar Schritte mehr auch nicht mehr ins Gewicht. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass der Müll so auch automatisch reduziert wird. Denn wer wegen jeder Verpackung zum Mülleimer rennen muss, wird sich zukünftig auch zweimal überlegen, ob die ganzen Verpackungen überhaupt sein müssen.

9. Aufklärung ist alles

Schon mit kleinen Maßnahmen lassen sich Büros umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten. Es ist jedoch wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an mit ins Boot zu nehmen und sie über alle zukünftigen umweltschonenden Maßnahmen aufzuklären. Dann wird das Vorhaben auch sicherlich auf große Zustimmung stoßen. Und wer weiß, vielleicht haben einige auch noch weitere Ideen, wie sich am Arbeitsplatz die Umwelt schonen lässt.

Bildquelle:
Bild 1: pixabay.com CC0 Public Domain
Bild 2: pixabay.com CC0 Public Domain

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