0
Geschäftsidee finden
Zum Bereich für Franchisegeber
Zum Bereich für Franchisegeber
Finde und vergleiche gratis Geschäftsideen und finde die richtige Gründungschance für deine Selbstständigkeit!
Geschäftsidee finden
Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Franchising – Ein Überblick über Vor- und Nachteile

Franchising ist eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren möchten. Deshalb sind gegenseitiges Vertrauen und ein respektvoller Umgang unerlässlich. Bei einem auf Vertrauen basierenden Franchisesystem sind beide Seiten am gemeinsamen Erfolg interessiert, so dass das Franchisesystem Franchisegeber und Franchisenehmer zahlreiche Vorteile bietet. Durch die zentrale Organisation und das einheitliche Marketing, durch welche die einzelnen Franchise-Betriebe vereint sind, wird das Franchise-System als großes Unternehmen wahrgenommen, was sich vor allem in Bezug auf die die Marktmacht positiv auswirkt. Gleichzeitig wirkt der einzelne Betrieb am Standort selbst wie ein kleines Unternehmen, da jeder Franchisenehmer seinen Betrieb persönlich betreut. So bleibt die Nähe des Unternehmers zum Kunden bestehen, und es kann vor Ort flexibel reagiert werden. Laut Statistiken steigt die Zahl der Franchisenehmer in Deutschland jährlich an und im Vergleich zu einer eigenständigen Existenzgründung scheitern auch weniger Franchisebetriebe. Trotz allem sind mit dem Franchising natürlich auch Nachteile verbunden. Wer über eine Existenzgründung durch Franchising nachdenkt, sollte Vor- und Nachteile für sich abwägen.


Vorteile
Bei einem etablierten System, das bereits bekannt ist, sind die Markteintrittsbarrieren gering, und der Franchisenehmer erhält ein lokales Monopol, wenn der Gebietsschutz Bestandteil des Franchisevertrages ist, was dem Normalfall entspricht. Bei einem etablierten System braucht der Franchisenehmer nur noch die optimierten Geschäftsprozesse inklusive der Ausstattung des Franchisegebers zu übernehmen. Der Franchisenehmer profitiert damit auf finanzieller Ebene sowie von der Erfahrung und dem Wissen des Franchisegebers.


Gesteigerte Erfolgswahrscheinlichkeit
Beim Franchising wird das Recht an der Nutzung eines Geschäftskonzeptes erworben, das sich bereits mindestens an einem anderen Standort bewährt hat. Als Franchisenehmer eines etablierten Systems profitiert man von der Erfahrung des Franchisegebers. Typische Gründungsfehler werden so gar nicht erst entstehen, wodurch die Erfolgswahrscheinlichkeit höher und das Risiko für den Franchisenehmer geringer ist als bei einer eigenständigen Existenzgründung. Dies hängt auch damit zusammen, dass der Finanzierungsbedarf beim Franchising im Allgemeinen geringer ist. Weitere Faktoren für das geringere Risiko sind die bereits erprobten Produkte oder Dienstleistungen, die auch schon über einen gewissen Bekanntheitsgrad bei potentiellen Kunden verfügen. Zudem profitiert man vom positiven Unternehmens- oder Markenimage, das der Franchisegeber aufgebaut hat.


Unterstützung durch den Franchisegeber
Der Franchisegeber steht dem Franchisenehmer in allen Bereichen zur Seite. Dies beginnt bereits mit dem Geschäftsaufbau: Der Franchisegeber berät bei der Standortwahl, gibt Tipps für die Behördengänge, hilft bei der Erstellung des Businessplans und der Finanzierungsbeschaffung. Mit einem kompetenten Partner an der Seite ist es einfacher, einen Kredit zu bekommen. Banken schätzen das unternehmerische Risiko geringer ein, wenn die Existenzgründung im Rahmen eines etablierten Franchisesystems erfolgt. Der Franchisegeber kann den Banken zudem Geschäftszahlen von bereits erfolgreichen Franchise-Betrieben vorlegen, wodurch die Kreditwürdigkeit steigt. Auch im Geschäftsalltag und bei der Geschäftsführung steht der Franchisegeber dem Franchisenehmer zur Seite – egal ob es sich um die Nutzung  geeigneter Unternehmenssoftware , bei der Schaufensterdekoration, oder bei der Auswahl des Sortiments dreht.


Geringere Kosten in vielen Geschäftsbereichen
Marketing und Vertrieb stellen einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor für Existenzgründer dar. In einem Franchisesystem ist der Franchisenehmer jedoch in ein bestehendes Marketing- und Vertriebssystem integriert. Er muss deshalb beispielsweise die Kosten für Kommunikations- und Werbemaßnahmen nicht selbst tragen. Alle Franchisenehmer nutzen das bestehende Corporate Design, die gleiche Website und die gleichen Kommunikationskanäle. Alle Franchisebetriebe sind in überregionale Werbekampagnen integriert, die ein Einzelunternehmer nicht in gleicher Qualität und im gleichen Umfang realisieren könnte. Auch die gemeinsame Beschaffung von Rohstoffen und anderen Produktionsfaktoren sorgt für bessere Einkaufsbedingungen und damit für Kostenvorteile.


Zeitliche und arbeitstechnische Vorteile
Da Geschäftsidee, Konzept und Produkte oder Dienstleistungen vom Franchisegeber übernommen werden, ist der zeitliche Aufwand für die Planung und Umsetzung der Existenzgründung sehr viel geringer. Darüber hinaus fällt die Anlaufphase, bis das Geschäft bekannt geworden ist, wesentlich kürzer aus, wenn das Franchisesystem selbst bereits einen Bekanntheitsgrad erworben hat. Alle Arbeitsabläufe sind in der Praxis vom Pilotbetrieb oder anderen Franchise-Betrieben erprobt worden. Etliche Stolpersteine, die den Geschäftsbetrieb behindern können, sind so aus dem Weg geräumt. Durch die Integration in die zentrale Organisation werden die betriebswirtschaftlichen Arbeiten reduziert. Die  Kontrolle der eigenen Effizienz ist durch Betriebsvergleiche und eine permanente Aktualisierung der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Daten gewährleistet.


Aus- und Weiterbildung
Der Franchisenehmer wird von Beginn an durch den Franchisegeber geschult und intensiv eingearbeitet. Durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird dann weiterhin sichergestellt, dass der Franchisenehmer das notwendige Wissen erhält, um das Franchisekonzept erfolgreich umzusetzen. Gibt es Neuerungen oder Verbesserungen erhält der Franchisenehmer darüber genaueste Informationen, um diese an die Kunden kommunizieren zu können.


Nachteile
Trotz aller Vorteile sind die Risiken für den Unternehmer in einer Franchisepartnerschaft die gleichen wie in einer normalen Existenzgründung, sie sind nur geringer. Das unternehmerische Risiko verbleibt allein beim Franchisenehmer. Dieser muss natürlich auch den Hauptteil der Arbeit selbst leisten trotz aller Unterstützung durch den Franchisegeber.


Geringer Entscheidungs- und Handlungsspielraum
Als Franchisenehmer ist man zwar selbstständig, aber dennoch nicht vollständig der eigene Chef, denn der Gestaltungsspielraum für die Umsetzung eigener Ideen ist gering. Man ist stattdessen abhängig von einer Geschäftspolitik, auf die man wenig Einfluss hat, und muss das vorgegebene Konzept möglichst genau umsetzen. Diesbezüglich hat der Franchisegeber auch ein Weisungs- und Kontrollrecht.  Die Unabhängigkeit, die man sich bei der Entscheidung für eine Existenzgründung wünscht, wird man mit einem Franchisesystem nicht erreichen.


Langfristige Vertragsbindung
Mit einem Franchisevertrag bindet man sich langfristig an den Franchisegeber. Aus diesem Grund sollte man sich bei der Entscheidung für das passende Franchisesystem genau überlegen, ob man sich mit dem Franchisesystem vollständig identifizieren kann. Wenn man sich den Franchisegeber nicht genau anschaut, kann man unter Umständen auch an den Falschen geraten. Denn in Deutschland gibt es keine rechtlichen Vorgaben für das Franchising, so dass jeder Franchisegeber seine Leistungen prinzipiell selbst festlegen kann. Ob die Leistungen und die Unterstützung des Franchisegebers tatsächlich hilfreich und qualitativ hochwertig sind, stellt sich immer erst nach einiger Zeit heraus. Eine Kündigung des Franchise-Vertrags ist dann nicht immer einfach möglich. Zudem kann das Geschäft nach Vertragsende nur selten vom ehemaligen Franchisenehmer übernommen werden, so dass der Unternehmer von vorne beginnen muss.


Zahlungen an den Franchisegeber
Der Franchisegeber stellt sein Wissen und seine Erfahrung natürlich nicht kostenlos zur Verfügung. Während die eigene Geschäftsidee nichts kostet, kassiert der Franchisegeber bereits für den Einstieg in das Franchisesystem eine Gebühr. Auch der Gewinn gehört dem Franchisenehmer nicht allein, der Franchisegeber möchte auch hier ein Stück vom Kuchen haben. Abhängig vom Umsatz sind monatliche Zahlungen an den Franchisegeber zu leisten. Wenn im Vertrag Abnahmeverpflichtungen für die Produkte des Franchisegebers festgelegt sind, ist auch das Risiko für den Franchisenehmer höher und der Vorteil gegenüber einer eigenständigen Existenzgründung relativiert sich.


Für nicht verschuldete Fehler einstehen
Als Franchisenehmer profitiert man nicht nur vom positiven Image des Franchisesystems. Auch negative Schlagzeilen und Imageschädigungen fallen auf den Franchisenehmer zurück und können mit hohen Verlusten verbunden sein. Negative Erfahrungen aus einem anderen Franchisebetrieb pauschalisieren Kunden gerne und übertragen es auf alle anderen Betriebe. So steht man unter Umständen für Fehler ein, die man gar nicht selbst verschuldet hat.


Noch ein paar Ratschläge…
Die Vertragsbedingungen und Leistungen des Franchisegebers können sehr stark variieren. Man sollte deshalb stets den Franchisegeber genau unter die Lupe nehmen und den Vertrag eingehend prüfen. Ein Vergleich der Kosten und Leistungen von konkurrierenden Franchisesystemen ist empfehlenswert. Wer seine Ideen und Erfahrungen im Franchise-System einbringen will, sollte darauf achten, dass es im Franchise-System einen Beirat gibt, der den Franchisenehmern die Einflussnahme auf die Geschäftspolitik ermöglicht. Ein fairer Vertrag garantiert den Erfolg für beide Seiten.

Der Newsletter für Franchise-Gründer
Weitere Infos zu den Vorteilen des Newsletters und der regelmäßigen Inhalte für den Interessenten.

Ausgewählte Top-Gründungschancen

  • Mrs.Sporty
    Mrs.Sporty

    Mrs.Sporty

    Das maßgeschneiderte Franchise-System: Frauensport-Club mit Fokus auf persönliche Betreuung
    Der Sportclub für Frauen in Ihrer Region und das Nr. 1 Erfolgssystem für Sie als Franchise-Partner!
    Benötigtes Eigenkapital: ab 15.000 EUR
    Vorschau
    Details
  • Sushi Palace
    Sushi Palace

    Sushi Palace

    Sushi Lieferservice
    Sushi wie von Meisterhand: Ihre Kunden werden begeistert sein. Eröffnen Sie jetzt Ihren Lieferservice auf Sterne-Niveau!
    Benötigtes Eigenkapital: ab 3.000 EUR
    Vorschau
    Details
  • Shape-Line®
    Shape-Line®

    Shape-Line®

    Figurstudio - entspannen und dabei abnehmen!
    Beauty, Fitness und Figur: das 3-in1-Studio für körperliche, mentale Topform & Gesundheitsvorsorge. Jetzt Einzel- oder Masterlizenz sichern!
    Benötigtes Eigenkapital: 12.500 EUR
    Vorschau
    Details