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für Franchise-Interessierte

Erfolgreiche börsennotierte Franchisestores und ihre Performance

Egal ob Investoren nach vielversprechenden Wachstumsmärkten Ausschau halten oder Gründer eine Existenzgrundlage benötigen - Die Suche nach einem geeigneten Franchise-System gestaltet sich nicht einfach. Besonders die Frage, ob ein Nischenprojekt in einer Zukunftsbranche oder eine bereits starke Marke innerhalb eines schier übersättigten Marktes sinnvoller ist, sorgt für Kopfzerbrechen. Nachfolgend haben wir drei börsennotierte Franchisestores aufgeführt, die mit starker Performance auffallen.


Tom Tailer Group – Starke Marke europaweit
Innerhalb Europas gehört die Tom Tailer Group zu den wachstumsstärksten Mode- und Lifestyle-Unternehmen überhaupt. Bereits seit 1962 besteht die Unternehmung. Unter deutschen Modeanbietern zählt die Tom Tailer Group mittlerweile zu den Top 10. Casual Wear und Accessoires liegen im Fokus der beiden Marken Bonita und Tom Tailer. Die Konzentration auf das mittlere Preissegment ist dabei ein wesentlicher Erfolgsgarant. Auch die Vielfalt der Produkte trägt zu steigenden Umsatzzahlen bei. Die breit aufgestellte Zielgruppe zwischen 0 und 60 Jahren fördert die Performance zusätzlich. Dank cleverem Trendmanagement konnte das börsennotierte Fashion- und Lifestyle-Unternehmen die Umsatzzahlen kontinuierlich steigern. Die Kernmarke Tom Tailer liefert der Kundschaft jährlich zwölf Kollektionen, gegliedert in hochwertige Lifestyle-Welten für verschiedene Altersgruppen. 2012 wurden die bestehenden Lifestyle-Sektoren um eine dritte Tom Tailer Marke ergänzt: „Tom Tailer Polo Team“. Die sportliche Premium Marke soll das mittlere bis obere Preissegment bedienen und eine kollektionsabhängige Lücke schließen. Auch Tom Tailer Denim ist als starke Marke ein wesentlicher Teil des Kollektionskonzeptes. Ebenfalls 2012 wurde das Unternehmen Bonita übernommen. Die führende europäische Marke, die sich auf Frauen und Männer ab 40 Jahren konzentriert, stärkte die Aktiengesellschaft.


Insgesamt konnte die Tom Tailer Group im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 907,2 Millionen Euro erwirtschaften. Das bereinigte EBITDA betrug 77,2 Millionen Euro. Der Erfolg des Vorjahres wurde damit konkret ausgebaut. Besonders erfolgreich agiert das Unternehmen in:

  • Österreich
  • Deutschland
  • Frankreich
  • Benelux
  • Schweiz


Ziel der internen IR-Arbeit ist es „die Wahrnehmung der Aktie als attraktiven Wachstumswert weltweit auszubauen.“ (Quelle: tom-tailer-group.com). Laut aktuellen Kursinformationen liegt die Aktie bei 14,29 Euro. Insbesondere mit der Marke Tom Tailer will das Unternehmen die Zahl der Franchise-Stores ausbauen. Zum Repertoire gehören momentan rund 200 Franchise-Stores. Die Franchise-Nehmer profitieren von den wertvollen Erkenntnissen, die aus den Erfahrungen in den Retail-Stores und Wholesale-Flächen hervorgehen. Wachstumspläne für dynamische Märkte in China und Russland dürften für Investoren interessant sein.

Hugo Boss – Höchste Profitabilität
Im Premium- und Luxussegment im Bekleidungsmarkt ist Hugo Boss bestrebt weltweit die Führung zu übernehmen. Mit 2,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2013 zählt die Aktiengesellschaft weltweit zu den profitabelsten Bekleidungsherstellern. Das börsennotierte Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Mode für Damen und Herren fokussiert. Ergänzt wird die Produktpalette durch exklusive Accessoires. Von Schuhen über Sportbekleidung bis hin zur luxuriösen Abendgarderobe deckt der Konzern sämtliche Themen ab. Das globale Ansehen der Marke ist unter anderem der frühen Erschließung von ausländischen Märkten mit Hilfe von Franchisepartnern gelungen. Die Attraktivität von Hugo Boss wird durch gezielte Marketingmaßnahmen kontinuierlich optimiert. Insgesamt verfügt Hugo Boss über rund 7.100 Verkaufspunkte. Department Stores, Franchisepartner und familiengeführte Fachhändler bewirtschaften rund 6.100 davon. Freistehende Hugo Boss Geschäfte sind die Betriebsstätten der Franchisenehmer. Während die Popularität des Einzelhandels zunimmt und freistehende Geschäfte in angesagten Einkaufslagen an Beliebtheit gewinnen, konzentriert sich das Unternehmen gleichzeitig auf den Ausbau des e-Commerce-Geschäfts. Neben anderen Ländern besteht auch für Österreich ein Online-Shop. Im Einzelhandel wurden im Jahr 2013 54 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Pro Aktie betrug das Ergebnis 2013 4,77 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 lag der Wert noch bei 4,44 Euro. Demnach wurde eine Verbesserung um 7 Prozent erzielt. Hinsichtlich des EBITDA geht aus dem Hugo Boss Lagebericht 2013 hervor: „Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich leicht auf 34,2% (2012: 34,5%)“.

viterma - Badsanierungsexperten auf dem Vormarsch
Seit 2006 beschäftigt sich die viterma Gruppe, ein Unternehmen das vor rund 20 Jahren gegründet wurde, mit dem Sanieren von Sanitäranlagen. Im Rahmen dessen stehen Komplettlösungen im Fokus. Die erste Idee für ein Franchise-System entwickelte Geschäftsführer Herbert Fitz 2004. In Österreich, Deutschland und der Schweiz wird das Franchise-System seit 2010 angeboten und aktiv beworben, der Startschuss für die Expansion. Dank viterma-Partner können Verbraucher bereits in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Wien, Kärnten, Steiermark, Burgenland, Tirol und Vorarlberg bedient werden. In einem Video zur viterma Zentrale in Lustenau wird das Leistungsspektrum vorgestellt.  

 


Die Ausrichtung auf Kunden zwischen 50 und 90 Jahren ist erfolgsversprechend, da diese Zielgruppe einen markanten Wachstumsmarkt darstellt. Mit rund 50 Sanierungen erwartet die Unternehmensgruppe pro Franchisenehmer einen Jahresumsatz von ca. 600.000 Euro. Da das Unternehmen im Vergleich zu anderen Franchise-Gebern einen relativ geringen Eigenkapitaleinsatz zwischen 30.000 und 70.000 Euro voraussetzt, ist das System für viele Existenzgründer attraktiv. Auch der überschaubare Konkurrenzdruck, dank technischem Vorsprung, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mit Patenten sicherte sich viterma beispielsweise innovative Entwicklungen im Sanitärbereich. Vom Österreichischen Franchiseverband wurde viterma mit dem Franchise Award 2014 prämiert.

Tipp für Anleger und Franchisenehmer
Wer in börsennotierte Franchisestores investieren möchte, sollte zwei wesentliche Aspekte beobachten: Neben dem potenziellen Kursgewinn nehmen regelmäßige Einkünfte aus der Beteiligung an Bedeutung zu. Erfahrene Anleger, die über die Wachstumschancen börsennotierter Unternehmen bestens informiert sind und das Risiko kennen, können CFDs in Erwägung ziehen. Bei den Differenzkontrakten handelt es sich um hochspekulative Derivate. Während beim Aktienhandel Anteile an Unternehmen erworben werden, werden CFD-Erwerber Inhaber von einer Forderung. Anleger bei CFDs werden an der Kursentwicklung des Finanzinstrumentes beteiligt. Erfahrene Anleger sollten sich hierbei an führenden Finanzdienstleistern orientieren. Auf der Webseite des CFD Anbieters IG beispielsweise finden Investoren wertvolle Marktdaten börsennotierter Stores und können damit die Nachfrage analysieren und die Zukunftsaussichten besser beurteilen. Auch für Existenzgründer, die eine Position als Franchisenehmer anstreben, sind die dort vorzufindenden Daten zur Kurentwicklung interessant, um das Potenzial der Franchisegeber einzuschätzen.


Bildquellen: www.pixabay.com (JESHOOTS / qiye / GregoryButler)

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