9/9/2019

Trotz roter Zahlen: Vapiano setzt Auslandswachstum fort

Das Fast-Casual-Konzept Vapiano machte in den letzten Wochen vor allem mit schlechten Nachrichten Schlagzeilen: So verzögerte sich der Verkauf des US-Geschäfts, Ende August trat zudem der Vorstandsvorsitzende zurück . Obwohl das Unternehmen in diesem Jahr erneut mit einem Verlust rechnet, wächst es international weiter.

Wie Vapiano mitteilt, eröffnete der arabische Franchise-Partner Al Ahlia Trading den dritten Standort im Emirat Abu Dhabi. Ein weiteres Restaurant in Dubai werde zudem gerade gebaut. Insgesamt zählt Vapiano derzeit sechs Restaurants in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch in Europa wächst die Kette weiter: Nach einem Franchise-Partner-Wechsel im Baltikum in Finnland eröffnete Mitte Juni in Tallinn ein neuer Standort. Neuer Partner ist die Apollo Group, die den bisherigen Franchise-Nehmer, die Piano Group OÜ, übernommen hat. Insgesamt betreibt diese drei Vapiano-Restaurants in Tallinn sowie jeweils eines in Tartu und Vilnius und zwei in Helsinki. Nach Abschluss der Übernahme will die Apollo Group weitere Standorte eröffnen. Und auch in Deutschland meldet Vapiano eine Neueröffnung: in Ulm.

Insgesamt ist die Gastronomie-Kette aktuell in 33 Ländern mit rund 230 Restaurants vertreten. Das Unternehmen erzielte  im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 372 Millionen Euro, schloss das Jahr jedoch mit einem Verlust von 101 Millionen Euro ab. Die Restaurant-Kette versucht nun mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern. Einem Bericht der „Zeit“ zufolge erwartet Vapiano für 2019 einen Verlust  im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Ziel sei es, bis  2021 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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