10/9/2019

Insolvenz des Modelabels Jones: Franchise-Standorte sollen weiterbestehen

Die österreichische Modemarke Jones ist seit 1972 am Markt und ist mit 35 eigenen Standorten, sieben Franchise-Betrieben sowie fünf Shops in Store, die von selbstständigen Partnern geführt werden, vertreten. Wie verschiedene Medien berichten, hat das Unternehmen nun Insolvenz angemeldet.

Laut einem Bericht des ORF sieht das Familienunternehmen vor allem die Ursache für die Zahlungsunfähigkeit vor allem in den Entwicklungen auf dem Modemarkt: der fortschreitenden Globalisierung der Modeindustrie, der wachsenden Onlinekonkurrenz, sinkenden Preisen und verändertem Konsumverhalten.

Allerdings seien die Franchise-Standorte von der Insolvenz nicht betroffen – denn die Fortführung des Modelabels sei geplant. Derzeit ist die Marke in mehr als 100 Geschäften in Europa verfügbar. Auch ein großer Teil der eigenen Jones-Standorte soll wohl durch das Konkursverfahren gerettet werden. Erste Sanierungsmaßnahmen seien bereits gestartet worden, zudem sind laut ORF Beteiligungsgespräche mit potenziellen Investoren in Aussicht. Insolvenzverwalterin ist die Wiener Rechtsanwältin Beate Holper. Aktuell betragen die Gesamtverbindlichkeiten des Unternehmens laut Insolvenzantrag rund 7,5 Millionen Euro. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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