22.03.2018

Arbeitskleidung im Corporate Design – qualitativ, individuell und bedarfsorientiert

Die Arbeitskleidung spielt im Rahmen des Corporate Designs als Teilbereich der Corporate Identity eines Franchise-Unternehmens eine zentrale Rolle. Schließlich gibt es für den ersten Eindruck beim Endkunden keine zweite Chance und das äußere Erscheinungsbild der Belegschaft hat großen Einfluss auf dessen Wahrnehmung. Damit Corporate Design Arbeitskleidung die gewünschte Wirkung erzielen kann, müssen Franchisegeber und Manager einige Faktoren einbeziehen.

 

Zugehörigkeiten klären und Qualität gewährleisten

 

Farben, Schnitte und Funktionalität von Arbeitskleidung können die Zugehörigkeit zu Berufen auf einen Blick erkennbar machen. Ob Arzt, Zimmermann, Kellner oder Gärtner: Jede Branche hat in Bezug auf die Garderobe individuelle Ansprüche. Diese Eigenheiten haben sich in vielen Berufen inzwischen so eingeprägt, dass jeder beispielsweise Sanitäter, Maler oder Piloten als solche identifizieren kann. Neben der Branche beziehungsweise dem Beruf lässt sich der gleiche Effekt für jedes Franchise-Konzept nutzen. Auch hier kann der durchdachte Einsatz von Designs die Zugehörigkeit verdeutlichen.

Der wohl größte Vorteil besteht darin, dass Franchisegeber mit Berufsbekleidung selbst bestimmen, wie ihr Unternehmen durch Mitarbeiter präsentiert wird. Corporate Design Manager sollten den Fokus bei der Gestaltung von Arbeitskleidung daher stets auf den Betrachter lenken: Für Gäste, Kunden, Geschäftspartner und Co. sollten sich die Mitarbeiter des Franchise-Betriebs möglichst deutlich abheben. Diese optische Auffälligkeit trägt dazu bei, dass Ansprechpartner schnell erkannt werden und macht Unternehmen unverwechselbar. Überall, wo Mitarbeiter eines Franchisenehmers mit Kunden beziehungsweise der Öffentlichkeit in Kontakt treten, macht einheitliche Berufskleidung den Unterschied.

Die Grundlage für ansprechende Corporate Design Arbeitsbekleidung sind branchenspezifische Textilien mit maximaler Funktionalität, wie sie zum Beispiel Markenhersteller Engelbert Strauss verkauft. Während im Bereich Sanitär, Heizung und Klima die Farbe Blau vorherrschend und die Taschenvielfalt zum Verstauen von Werkzeug typisch ist, wird in der Gastronomie auf Hygiene und attraktive Schnitte wert gelegt. Die Anforderungen sind so individuell, wie die Berufe selbst. Sowohl Gastronomie und Hotellerie als auch Handwerk, Handel, Verkehr und in der Logistik erfordern die gezielte Auswahl geeigneter Produkte.

Generell sollten Verantwortliche aber nicht nur auf Optik und Funktionalität achten. Auch Qualität und Verarbeitung müssen stimmen, um beim Betrachter einen positiven Gesamteindruck zu hinterlassen. Robuste Fasern sind beispielsweise unverzichtbar, um Langlebigkeit zu garantieren und dauerhaft von einer ansprechenden Optik zu profitieren. Verwaschene Farben oder lose Fäden würden nicht gerade Kompetenz ausstrahlen, sondern den Eindruck erwecken, dass dem Unternehmen nichts an einem ordentlichen Auftritt liegt. Qualität ist maßgebend. Dies gilt gleichermaßen für die Textilveredelung, um die Garderobe in Unikate zu verwandeln. Perfekte Farbauswahl, Präzision bei Druck, Lasergravur beziehungsweise Stickerei und haltbare Techniken sind elementar bei der Platzierung von Logos oder Slogans.

 

 

Teamgeist stärken mit Individualität

Die Zugehörigkeit eines Unternehmens wird über Corporate Design Arbeitskleidung längst nicht nur nach außen verdeutlicht. Auch das interne Wir-Gefühl unter Mitarbeitern erfährt durch die einheitliche Bekleidung einen Schub. Der persönliche Geschmack, aber auch soziale Unterschiede rücken in den Hintergrund, der Team-Gedanke und das berufliche Können in den Vordergrund. T-Shirts, Hosen, Jacken und andere Kleidungsstücke mit Logo erleichtern es Mitarbeitern sich mit ihrem Arbeitgeber zu identifizieren. Eine besondere Wertschätzung können Franchisegeber ihren Geschäftspartnern und dessen Belegschaft zukommen lassen, indem personalisierte Textilien zum Einsatz kommen. Artikel mit den Namen von Angestellten kommen immer gut an und vermitteln, dass der Chefetage die Investition in jeden Einzelnen wichtig ist.

Um über Arbeitskleidung den Teamgeist zu stärken, sollten unter anderem folgende Faktoren bedacht werden:

 

  • Das Personal muss sich wohlfühlen. Schlechtsitzende Hosen, zu weite Oberteile oder knappe Jacken tragen nicht zum Tragekomfort bei, sondern sehen im schlechtesten Fall albern aus. Die Größenauswahl muss daher sorgfältig vonstattengehen. Kompromisse bei der Passform sind zu meiden. Auch das Einbeziehen von Franchisenehmern in die Kaufentscheidung bringt Vorteile. So könnte beispielsweise ein Franchisenehmer gemeinsam mit seinem Team aus einer Vorauswahl des Franchisegebers favorisierte Kleidungsstücke bestimmen. Das erspart Franchisegebern wertvolle Zeit und stellt sicher, dass sich Franchisenehmer ernst genommen fühlen, in dem sie das Erscheinungsbild mitgestalten dürfen.
  • Es darf keine Bevorzugung geben. Jedes Teammitglied erhält die gleiche Garderobe und Qualität. Ausnahme bildet die optische Unterscheidung zwischen Positionen. Tragen Vorgesetzte andere Farben als das Servicepersonal, kann das gegenüber Kunden und Mitarbeitern positive Auswirkungen haben, weil der höhere Rang sichtbar wird. Missverständnisse sind ausgeschlossen.
  • Corporate Fashion muss Professionalität ausstrahlen. Nur so können Betriebe sicherstellen, dass Franchisenehmer und Angestellte ihre Markenoutfits mit Stolz tragen und mit der entsprechenden Haltung auftreten.
  • Arbeitskleidung darf nicht von der Arbeit ablenken. Materialen müssen deshalb hautfreundlich, Schnitte ergonomisch und funktionale Elemente intuitiv zu bedienen sein. Kratzende Oberflächen oder klemmende Reißverschlüsse sind bei guter Arbeitskleidung kein Thema.
  • Schadstofffreies Gewebe ist ein Muss.

 

Sinnvolle Lösungen voraussetzen

Ob die Textilien letztlich von einem Fachhandel für Arbeitskleidung bezogen und veredelt werden oder ein Full-Service-Dienstleister für Corporate Design Arbeitskleidung beauftragt wird, bleibt jedem Franchise-Unternehmen selbst überlassen. Entscheidend ist, dass sich die unternehmerischen Ziele, die mit der Corporate Identity angestrebt werden, möglichst exakt in der Corporate Fashion widerspiegeln. Abschließend sollten Franchisegeber und Corporate-Design-Manager organisatorische sowie logistische Herausforderungen im Auge behalten, die mit der flächendeckend einheitlichen Bekleidung von Franchisenehmern einhergehen. Eine Realisierung sollte zeitlich abgestimmt erfolgen, um Lücken im Corporate Design vorzubeugen.

Im Idealfall strahlt Corporate Design Arbeitskleidung Souveränität sowie Professionalität aus, fördert die Betriebszugehörigkeit unter Mitarbeitern und verleiht dem Image einer Marke spürbaren Auftrieb.

 

Bilder Quellenhinweis: stempow (Bild 1) / 3dman_eu (Bild 2)

Glossar