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Vorteile und Nachteile bei der Übernahme bestehender Franchise-Betriebe
Der Verkauf bestehender Franchise-Betriebe ist idealerweise bereits im Franchise-Vertrag geregelt. Nach Expertenmeinung kann so ein relativ reibungsloser Verkauf organisiert werden. Wichtiger Teil einer Verkaufsklausel im Franchise-Vertrag ist demnach die Festlegung der Kriterien, nach denen der Wert eines Franchise-Betriebs ermittelt werden kann. Nach einem solchen Bewertungsmuster kann dann ein unabhängiger Unternehmensberater den Preis eines Betriebs berechnen. Die Bewertungsmuster sollten für Franchise-Geber von besonderem Interesse sein, denn der Wert eines Unternehmens ist sehr schwer zu erfassen: Nicht messbare Größen, wie beispielsweise die Bekanntheit einer Marke, müssen bewertet werden.
Doch auch andere Praktiken sind gängig; dies differiert von Franchise-System
zu Franchise-System, wie auch die Aussage von Frau Hilbt zu Übernahmen bei der
Schülerhilfe zeigt. Viele Franchise-Geber verankern in ihren Franchise-Verträgen
Vorkaufsrechte, um dann selbst wieder an einen neuen Franchise-Nehmer zu
verkaufen. Wenn der Franchise-Geber einverstanden ist, kann der Verkauf auch
direkt zwischen dem alten und dem neuen Franchise-Nehmer stattfinden. Eine
lebendige Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist vorauszusetzen,
schließlich hat der Franchise-Geber das letzte Wort, wer neuer Franchise-Nehmer
seines Systems werden kann und wer nicht.