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Vorteile und Nachteile bei der Übernahme bestehender Franchise-Betriebe
Die Generation der ersten Franchise-Nehmer in
Deutschland nähert sich verstärkt dem Renteneintrittsalter. Bestehende
Franchise-Betriebe mit festem Kundenstamm und lokaler Bekanntheit stehen somit
für neue Franchise-Nehmer zur Verfügung. Eine weitere und ebenso häufige
Möglichkeit der Betriebsübernahme im Franchising entsteht bei auslaufenden
Franchise-Verträgen, die nicht verlängert werden. Die Übernahme eines
Franchise-Betriebs bietet in beiden Fällen in der Regel viele Vorteile: Die
Franchise-Geber können einen profitablen Standort erhalten und haben
dementsprechend ein Interesse daran einen geeigneten Nachfolger zu
finden.
Die wichtigsten Vorteile, von denen der Käufer eines
bestehenden Franchise-Betriebs profitieren kann, sind:
Ein Nachteil ist der unter Umständen relativ hohe Kaufpreis, der durch die
Ermittlung des Wertes des Unternehmens entstehen kann. Die Markenbekanntheit und
der Kundenstamm sind Faktoren, die den Wert eines Unternehmens steigern. Zudem
sorgt eine Übernahme intern für Unruhe: Angestellte fürchten langfristig um ihre
Arbeitsplätze und die eingespielte Arbeitsatmosphäre gerät zumindest kurzfristig
ins Wanken. Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenzen des neuen
Franchise-Nehmers sind hier der Schlüssel zum Vertrauen der
Mitarbeiter.