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Wieviel Systemvorgaben brauchen erfolgreiche Franchise-Systeme?
Trust Marketing - das aktuell bedeutendste Marktbedürfnis
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Greenfranchising- wie man sein Franchise-System zukunftssicher macht!
Die 9 Spielregeln für Fairplay Franchising
Was ist Franchising wirklich? Eine Stellungsklärung
Macht sinnliche Kommunikation Sinn?
Die Mär vom ultimativen Franchise-Handbuch
(Prof. Veronika Bellone - Bellone FRANCHISE CONSULTING GmbH)
Schon sind drei Jahre vergangen, seit wir Greenfranchising im deutschsprachigen Raum lanciert haben. Viel ist passiert. Viele denkwürdige Ereignisse, Natur-Katastrophen und Skandale. Wenn deren gedankliche Halbwertszeit auch vergleichsweise gering ist, so bleibt doch immer etwas im kollektiven Gedächtnis zurück. Das Thema „Nachhaltigkeit“ hat zum Um- und Neudenken in Unternehmen und Franchise-Systemen geführt. Es wurde zur Chef/innen-Sache gekürt.
Auch die erste Veröffentlichung des Rankings der „Best Global Brands
2011“ durchgeführt von Interbrand zeigte, dass nicht mehr nur Markenwert und
Profit bewertet werden, sondern auch „Nachhaltiges Wirtschaften“. Im Zentrum der
Untersuchungen stand die öffentliche Wahrnehmung von grüner
Unternehmensführung mit einer eingehenden Analyse öffentlich
verfügbarer Leistungsdaten zu Umweltaspekten. Bei dem einen oder anderen
Unternehmen dürfte dies zu einer gewissen Ernüchterung geführt haben. Denn
obwohl viele von diesen internationalen Brands bereits starke
Nachhaltigkeitsaktivitäten durchführen und dies in entsprechenden Berichten
deklarieren, ist die Kenntnis darum in der Gesellschaft manchmal noch bescheiden
– so z.B. bei L’Oreal und HSBC (vgl. P.O.S.kompakt 4-2011).
Nachhaltigkeit als Kern der
Unternehmensstrategie
Toyota schnitt im genannten Ranking als
Unternehmen mit den besten Werten ab. Das liegt wesentlich daran, dass Toyota
nachhaltiges Wirtschaften in der Unternehmensstrategie
verankert hat. Die öffentliche Aufklärung und die Interaktion mit der
Gesellschaft nehmen einen entsprechend großen Stellenwert ein.
Das zeigt einmal mehr: Nachhaltigkeit kann sich nicht nur auf die
Ökologie beschränken und sich nicht nur als Projekt verstanden wissen.
Nachhaltiges Wirtschaften schließt immer auch die ökonomische und
soziale Ebene ein und muss im Bewusstsein der Unternehmung verankert
werden.
Alle noch so wohl durchdachten Maßnahmen zu verantwortungsvollerem
Handeln wirken erst dann authentisch, wenn sie von den Mitarbeitenden getragen
werden – was letztendlich voraussetzt, dass diesen die gleiche
Wertschätzung entgegengebracht wird. Denn: „Wie es in den Wald
hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus“.
Mehr Resonanz durch nachhaltiges Partnermarketing
Im
Greenfranchising umfasst die soziale Ebene zudem noch das gesamte
Partnermarketing. Franchise-Partner/innen können die besten Botschafter/innen
der nachhaltigen Inhalte des Geschäfts- und Franchise-Konzeptes
sein. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Grundlagen dafür gelegt sind, um
solche Effekte überhaupt zu ermöglichen. Das fängt mit einer entsprechenden
Kultur an. Beim Franchise-Unternehmen ISOTEC beginnt Nachhaltigkeit bei der
Auswahl der Partner/innen. „Sie müssen sich mit unserer Linie identifizieren,
d.h. unter anderem, dass sie sich als Teil des Teams betrachten müssen“, Horst
Becker Gründer und CEO von ISOTEC. „Wie in einem Sportteam wird bei uns der
persönliche Eigennutz zu Gunsten des Gemeinschaftsgeistes zurückgestellt.
Letztendlich bringt das die ganze Franchise-Gruppe weiter und die Marke voran,
was wiederum allen dient. Zuviel egozentriertes Denken und Handeln vergiftet
nicht nur das Unternehmensklima, es schadet dem Gemeinwohl insgesamt.
Gemeinschaftlich erlebte Erfolge potenzieren sich“.
Bei dean&david, einem kreativen Fast Good-Franchise-Konzept aus
München, das mittlerweile über 20 Standorte in der Bundesrepublik verfügt, der
Neuste im Neuen Kranzler Eck in Berlin, versteht man sich nicht nur als
Innovator im Food-Angebot, sondern auch im Bereich sozialer
Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Kooperationspartnern und
–partnerinnen. So holt man z.B. in so genannten Kompetenztreffen deren Meinungen
und Ideen ein. Eine Maßnahme, die zwar dem Partnermarketing per se inne sein
sollte, aber vielfach in Franchise-Unternehmen nicht gelebt wird.
„Unser Franchise-System versteht sich als Partnerschafts-Modell, das
heißt es wird jedem ermöglicht, das Konzept aktiv mitzugestalten und
weiterzuentwickeln“, so David Baumgartner, Geschäftsführer dean&david
Franchise GmbH. „Um Trägheit hinsichtlich zukunftsweisender Entscheidungen zu
vermeiden, haben wir ein stetig laufendes Vorschlagswesen und regelmäßige
Kompetenztreffen eingeführt. Die Motivation jedes Einzelnen am Erfolg
mitzuwirken wird dadurch maßgeblich gestärkt.“
Greenfranchising – Fitmacher für die
Zukunft
Greenfranchising im System zu implementieren ist ein
Prozess. Und wer sowohl auf dem Partnermarkt wie Endabnehmermarkt erfolgreich
sein und bleiben will, wird sein Franchise-System neu
durchdenken müssen. Denken in Konsequenzen, stetige
Effizienzverbesserung, Partner/innen als Marken- und Kulturbotschafter
anzusehen, sind nur ein paar Ansätze, um sich fit zu machen. Es lohnt sich. „Am
Anfang des 21. Jahrhunderts erkennt unsere Gesellschaft, dass sie nun auch eine
innere Balance finden muss – mit einem polemischen Stichwort: soziale
Gerechtigkeit… Das große Thema lautet deshalb soziale Nachhaltigkeit.“ (Prof.
Dr. Norbert Bolz, TU Berlin in „Trend und Gegentrends“, GDI Impuls Nr. 4, 2011,
Rüschlikon Zürich)
Mehr zu den genannten Beispielen und zu weiteren Green-Franchisern lesen
Sie in unserer Rubrik Greenfranchising/Green Gallery und Lounge auf www.bellone-franchise.com. Erklärungen zum Greenfranchising
finden Sie auch unter www.greenfranchiselab.com.
Zur Person
Prof. Veronika Bellone, gebürtige
Berlinerin, ist seit 1986 im Franchise-Business tätig, ehemals als
Franchisemanagerin bei der Cosy-Wasch-Autowaschanlagen GmbH in Berlin und seit
1991 als selbstständige Franchiseberaterin in der Schweiz. Sie hat u.a. die
Schweizer Post, Mövenpick, Fleurop, Warner Bros. und die Berliner Bäder Betriebe
beraten. Zudem ist sie Professorin an der Hochschule für Wirtschaft
Nordwestschweiz im Fachbereich Marketing. 2009 startet sie mit der Bellone
FRANCHISE CONSULTING GmbH, mit einem relevant erweiterten Leistungsspektrum für
den gesamten deutschsprachigen Raum, neu durch. In Zusammenarbeit mit dem Brand
Consultant Thomas Matla, einem Spezialisten für den Aufbau nationaler und
internationaler Marken, bietet Bellone FRANCHISE CONSULTING Beratungen,
Coachings und Workshops rund um das Thema Franchising – von der Trend Analyse,
über die Markenpositionierung, bis zur Implementierung von Franchise Systemen im
Markt.
office@bellone-franchise.com;
www.bellone-franchise.com; Bellone FRANCHISE
CONSULTING GmbH, Poststrasse 24/ Postfach 1355, CH-6300 Zug, Tel. 0041 41 712 22
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